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Tarifpolitik

Die meisten Felder der Wirtschaftspolitik sind Aufgabe des Staates. Eine Ausnahme bildet die Tarifpolitik: Über Löhne und Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen entscheiden Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Tarifautonomie.  

Über das Thema

In den Tarifverhandlungen wird oft heftig über das Ausmaß der Lohnzuwächse gestritten – im Extremfall kommt es zum Streik. Mit Beginn der 1970er Jahre gab es häufig stärkere Lohnsteigerungen als es der Produktivitätszuwachs erlaubt hätte. Die Folge war lange Zeit ein stetiger Anstieg der Arbeitslosigkeit. Seit Mitte der 1990er Jahre betrieben die Tarifparteien aber oft eine maßvolle Tarifpolitik, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen wieder verbesserte und mit zu dem beispiellosen Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre beitrug. Dennoch entscheiden sich mehr und mehr Unternehmen dagegen, Tarifverträge anzuwenden. Auch wenn sich viele davon zumindest noch an Tarifverträgen orientieren, ist die Stärkung der Tarifbindung wohl die dringendste Aufgabe der Zukunft für die Tarifpartner.

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Strukturdefizite verstärken sich
Hagen Lesch / Luis Winter IW-Kurzbericht Nr. 50 22. Juli 2021

Gewerkschaften: Strukturdefizite verstärken sich

In Deutschland war zuletzt nur noch jeder sechste Arbeitnehmer Mitglied einer Gewerkschaft. Eine Analyse der Mitgliederstruktur lässt befürchten, dass sich der schon länger bestehende Abwärtstrend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Die Gewerkschaften haben ausgerechnet unter den Beschäftigtengruppen den geringsten Zuspruch, deren Bedeutung für den ...

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Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst
Hagen Lesch IW-Nachricht 28. Juni 2021

Bahntarifkonflikt: Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst

Die Lokführergewerkschaft GDL hat als Reaktion auf die gescheiterten Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn zu einer Urabstimmung aufgerufen. Im August droht ein unbefristeter Arbeitskampf. Dabei stiegen Grundvergütungen des Zugpersonals seit 2007 um 46 ...

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Strukturdefizite verstärken sich
IW-Kurzbericht Nr. 50 22. Juli 2021

Gewerkschaften: Strukturdefizite verstärken sich

Hagen Lesch / Luis Winter

In Deutschland war zuletzt nur noch jeder sechste Arbeitnehmer Mitglied einer Gewerkschaft. Eine Analyse der Mitgliederstruktur lässt befürchten, dass sich der schon länger bestehende Abwärtstrend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Die Gewerkschaften haben ausgerechnet unter den Beschäftigtengruppen den geringsten Zuspruch, deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt künftig weiter zunehmen dürfte: bei Angestellten, Jüngeren und Akademikern.

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Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst
Hagen Lesch IW-Nachricht 28. Juni 2021

Bahntarifkonflikt: Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst

Die Lokführergewerkschaft GDL hat als Reaktion auf die gescheiterten Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn zu einer Urabstimmung aufgerufen. Im August droht ein unbefristeter Arbeitskampf. Dabei stiegen Grundvergütungen des Zugpersonals seit 2007 um 46 Prozent – mehr als im öffentlichen Dienst, wie IW-Berechnungen zeigen.

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Tarifpolitik

Tarifpolitik

Die meisten Felder der Wirtschaftspolitik sind Aufgabe des Staates. Eine Ausnahme bildet die Tarifpolitik: Über Löhne und Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen entscheiden Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Tarifautonomie.  

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