1. Home
  2. Studien
  3. Hilfe zur Pflege in den einzelnen Regionen: Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 23 21. Juni 2018 Hilfe zur Pflege in den einzelnen Regionen: Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen

Die Anzahl der Pflegebedürftigen, die auf Hilfe zur Pflege angewiesen sind, steigt immer weiter. Auch wenn dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass Pflegebedürftigkeit zunehmend in die Bedürftigkeit führt – denn insgesamt steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen – ist dies doch eine weitere Herausforderung, der die Politik begegnen muss.

PDF herunterladen
Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 23 21. Juni 2018

Hilfe zur Pflege in den einzelnen Regionen: Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen

IW-Report

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Anzahl der Pflegebedürftigen, die auf Hilfe zur Pflege angewiesen sind, steigt immer weiter. Auch wenn dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass Pflegebedürftigkeit zunehmend in die Bedürftigkeit führt – denn insgesamt steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen – ist dies doch eine weitere Herausforderung, der die Politik begegnen muss.

Betroffen sind hier vor allem auch die Träger der Sozialhilfe, die nicht auf Bundesebene angesiedelt sind: Je nach Bundesland sind unterschiedliche Träger für die Hilfe zur Pflege verantwortlich – Kreise (und damit mittelbar die Kommunen) und kreisfreie Städte, höhere Kommunalverbände wie beispielsweise die Landschaftsverbände, teilweise die Länder direkt. Allerdings ist diese Herausforderung keineswegs bundesweit gleich dringlich. Erstens variieren die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege je nach Bundesland erheblich – und das nicht nur absolut, sondern auch pro Empfänger der Hilfe zur Pflege. Zweitens unterscheiden sich die Zahlen der Empfänger der Hilfe zur Pflege auch innerhalb der Bundesländer zwischen den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten – sowohl gemessen an der jeweiligen Bevölkerung als auch im Verhältnis zu den jeweiligen Pflegefallzahlen vor Ort.

Inhaltselement mit der ID 4197 Inhaltselement mit der ID 4198
Inhaltselement mit der ID 4200

Angesichts dieser regional divergierenden Inanspruchnahme der Hilfe zur Pflege ist daher nicht nur der Bund, sondern in zunehmendem Maß auch die Kommunalpolitik gefragt, um gemäß der Bedingungen vor Ort die passenden Strategien zu entwickeln. Denn die Bundespolitik kann nur einheitliche Rahmenbedingungen festlegen, die je nach kommunaler Problemlage spezifischen Lösungen aber lassen sich nur durch Engagement der Beteiligten in den Regionen finden.

PDF herunterladen
Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen
Susanna Kochskämper IW-Report Nr. 23 21. Juni 2018

Susanna Kochskämper: Hilfe zur Pflege in den einzelnen Regionen – Wo Pflegebedürftige häufig Sozialhilfe in Anspruch nehmen

IW-Report

PDF herunterladen

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Michael Hüther / Jochen Pimpertz in Zeitschrift für Wirtschaftspolitik Externe Veröffentlichung 17. November 2022

Wider eine verpflichtende Aktienrente – auch Vermögen sichert Wohlstand im Alter

Eine verpflichtende Vorsorge in Form einer kapitalgedeckten Zusatzrente wird unter anderem damit begründet, Freifahrerverhalten zu vermeiden. Verzichten Individuen freiwillig auf die Möglichkeit ergänzender Vorsorge, drohe eine ungerechtfertigte ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther in der Wirtschaftswoche Interview 12. November 2022

Sozialsystem unter Druck: „Wir sollten 100 Stunden mehr im Jahr arbeiten”

Die Demografie setzt die Sozialkassen unter Druck, die Arbeitskosten steigen. Das liege auch am Versagen der Politik, rügt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit der Wirtschaftswoche – und schlägt unpopuläre Reformen vor.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880