1. Home
  2. Studien
  3. Hohe Nachfrage steigert Renditen
IW Immobilien-Index Immobilien-Monitor 27. Juni 2014 Hohe Nachfrage steigert Renditen

Die aktuell sehr gute wirtschaftliche Lage in der Branche wird von einer hohen Nachfrage nach Immobilien getrieben. Steigende Preise und Mieten veranlassen die Unternehmen weiter zu expandieren und ihre Bestände auszuweiten. Von der anziehenden Nachfrage profitieren auch die Projektentwickler.

PDF herunterladen
Hohe Nachfrage steigert Renditen
IW Immobilien-Index Immobilien-Monitor 27. Juni 2014

Hohe Nachfrage steigert Renditen

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Die aktuell sehr gute wirtschaftliche Lage in der Branche wird von einer hohen Nachfrage nach Immobilien getrieben. Steigende Preise und Mieten veranlassen die Unternehmen weiter zu expandieren und ihre Bestände auszuweiten. Von der anziehenden Nachfrage profitieren auch die Projektentwickler.

Zur detaillierten Beurteilung der ermittelten „Marktstimmung“ werden ergänzende Fragen gestellt, die sich einmal auf den Investitionsmarkt (Preise, Volumen) und einmal auf den Mietmarkt (Mieten) beziehen. Hierdurch können Aussagen über die Performance von Immobilieninvestitionen getroffen werden, da sich der Total Return aus der Wertänderungsrendite (Wertsteigerung des Bestandes bereinigt um Kapitalaufwendungen) und der Netto-Cash-Flow-Rendite (Mieteinnahmen abzüglich Kosten) zusammensetzt. Die Projektentwickler erhalten gesonderte Fragen – einmal zu den Vorvermietungen und Vorverkäufen und einmal zu den Grundstückskäufen. Die Vorvermietungen und Vorverkäufe spielen bei der Finanzierung von Projekten eine zentrale Rolle, da sie den Anteil der vor Beginn eines Bauvorhabens vertraglich gesicherten Nachfrage darstellen. Die Grundstückskäufe stellen einen zentralen Frühindikator der Branche dar, da die erworbenen Flächen auch für mittel- und langfristige Projekte zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse zeigt das nebenstehende Schaubild.

50 Prozent der Unternehmen glauben, dass der Wert ihrer Immobilien in den nächsten 12 Monaten steigen wird. Die anderen 50 Prozent sehen dagegen keine Wertveränderung. Bemerkenswert ist hierbei, dass kein Unternehmen mit sinkenden Preisen rechnet. Die Erwartung auf steigende Preise scheint dabei sowohl für Core- als auch für periphere Standorte zu gelten. Aufgrund der steigenden Preise setzen die Unternehmen weiter auf Expansionskurs: Über 70 Prozent der Unternehmen geben an, ihren Immobilienbestand in den nächsten 12 Monaten weiter auszuweiten. Nur 8 Prozent wollen ihren Bestand dagegen verkleinern.

Das äußerst freundliche Immobilienklima wird auch von den steigenden Mieten getragen. 66 Prozent erwarten weiter steigende Mieten und damit höhere Renditen, 31 Prozent dagegen konstante Mieten und nur 3 Prozent gehen von fallenden Mieten ihrer Immobilien aus.

Auf steigende Auftragseingänge können die Projektentwickler setzen. So erwarten 40 Prozent, dass die Vorvermietungen und Vorverkäufe zulegen. Nur 6 Prozent gehen von einem Rückgang aus. Die Entwicklung wird hauptsächlich von Büro- und Gewerbeprojekten getrieben. Das positive Bild bestätigen die Angaben zum Umfang der Grundstückskäufe. Auch hier planen 40 Prozent der Projektentwickler mehr Grundstückkäufe und nur 8 Prozent wollen diese verringern. Die Zunahme ist auch hier weniger auf den Wohnungsmarkt zurückzuführen, sondern auf den Büro- und Gewerbemarkt, wie ein detaillierter Blick auf die Geschäftsfelder der antwortenden Projektentwickler zeigt. Abgerundet wird die sehr günstige Lage von den Einschätzungen der Unternehmen zu den Finanzierungsbedingungen. Hier erwarten 15 Prozent zukünftig noch günstigere Bedingungen – nur 8 Prozent gehen dagegen von schlechteren Konditionen aus.

PDF herunterladen
Hohe Nachfrage steigert Renditen
IW Immobilien-Index Immobilien-Monitor 27. Juni 2014

Hohe Nachfrage steigert Renditen

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
MLP Studentenwohnreport 2021
Christian Oberst / Michael Voigtländer Gutachten 22. September 2021

MLP Studentenwohnreport 2021

Die Mieten für studentisches Wohnen sind zum Ende des Sommersemesters 2021 über alle 30 untersuchten Hochschulstandorte hinweg im Durchschnitt um 1,8 Prozent höher als im Vorjahr.

IW

Artikel lesen
Hanno Kempermann Gutachten 22. September 2021

Nebenkostenranking 2021: Die 100 größten Städte im Vergleich

Als Grundlage für die Berechnung der Abwassergebühren und -beiträge in den 100 größten Städten in Deutschland wurden die aktuell gültigen Entwässerungs- sowie Entwässerungsabgabensatzungen der betrachteten Städte herangezogen.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880