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Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Johannes Ewald Gutachten 4. Januar 2023 Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Die IW Consult hat im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – vbw zum zehnten Mal die industrielle Standortqualität Bayerns und deren Entwicklung mit den 45 wichtigsten Wettbewerbsländern verglichen. Nach einem 2. Platz im Niveauranking im Sommer 2022 ergibt sich Rang 28 für die Entwicklung seit dem Jahr 2005.

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Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking
Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Johannes Ewald Gutachten 4. Januar 2023

Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)

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Die IW Consult hat im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – vbw zum zehnten Mal die industrielle Standortqualität Bayerns und deren Entwicklung mit den 45 wichtigsten Wettbewerbsländern verglichen. Nach einem 2. Platz im Niveauranking im Sommer 2022 ergibt sich Rang 28 für die Entwicklung seit dem Jahr 2005.

Bayern liegt im Dynamikranking der industriellen Standortqualität so wie viele etablierte Industrieländer im Mittelfeld. Mit 93,8 Punkten – der Mittelwert liegt bei 100 Punkten – erreicht Bayern Rang 28 knapp vor Deutschland insgesamt auf Rang 31. Im Niveauvergleich aus dem Sommer 2022 erreichte Bayern Rang 2, Deutschland Rang 8.

Einige traditionelle Wettbewerber wie Belgien (Rang 17), Frankreich (Rang 21) oder die Niederlande (Rang 23) können sich im Dynamikranking noch vor Deutschland und Bayern platzieren. Andere wichtige Wettbewerber wie Japan (Rang 33), die USA (Rang 37), Österreich (Rang 43) oder Großbritannien (Rang 46) schneiden schlechter ab. Den ersten Platz im Dynamikranking erreicht wie in den Vorjahren China mit 143,6 Punkten.

In einem der sechs Themenbereiche entwickelt sich Bayern überdurchschnittlich: bei der Infrastruktur erreicht der Freistaat den Rang 17. Der Freistaat verfügt hier vor allem über ein leistungsfähiges Logistik- und Transportsystem, das sich besser entwickelt hat als bei den Wettbewerbern. Die staatlichen Rahmenbedingungen sind mit einer knapp durchschnittlichen Bewertung ein weiterer wichtiger Standortfaktor. Die Entwicklung der Regulierung sticht hier als Stärke Bayerns hervor. In den Bereichen Staat und Infrastruktur zählt Bayern auch im Niveauvergleich zu den Top-5-Ländern.

Nur unterdurchschnittliche Bewertungen erzielt Bayern in den Bereichen Wissen, Ressourcen und Markt im Dynamikvergleich mit Rängen zwischen 27 und 37. Im Niveauranking erreicht der Freistaat hier Top-10-Platzierungen, im Bereich Markt gar den Spitzenplatz. Hier zeigen sich die Aufholeffekte der Schwellenländer und deren zunehmende weltwirtschaftliche Integration deutlich. Vor allem die Entwicklung Chinas setzt hier weiter Maßstäbe. Das schwache Abschneiden Bayerns im Teilranking Kosten ist typisch für viele etablierte Industrieländer.

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