Im März 2010 wurde in den USA eine Gesundheitsreform verabschiedet. Der wesentliche Teil dieser Reform ist die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherungspflicht verbunden mit großzügigen staatlichen Beitragszuschüssen. Bei der Finanzierung der Gesundheitsausgaben findet ein Wechsel von einem Pauschalbeitrag hin zu einem einkommensabhängigen Beitrag für Wohlhabende statt. Dies geht mit merklichen Umverteilungswirkungen zugunsten der Bezieher niedriger Einkommen einher. Nach CBO-Berechnungen wird die Reform in den kommenden zehn Jahren insgesamt 940 Milliarden US-Dollar kosten und die Anzahl der Nichtversicherten um 31 Millionen Personen reduzieren. Mit der Verabschiedung des Gesetzes ist der politische Streit um die Krankenversicherung in den USA nicht verstummt. Vielmehr wird sich nach den Präsidentschaftswahlen im Herbst 2012 zeigen, welche Teile der Reform Bestand haben werden.

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11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-Exporterfolg
IW-Kurzbericht, 5. Oktober 2017

Manuel Fritsch / Galina Kolev / Jürgen Matthes Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-ExporterfolgArrow

Im Rahmen der Debatte über das US-Leistungs­bilanzdefizit fokussiert Donald Trump seine Kritik immer wieder auf Deutschland. Doch im Fall eines Handelskriegs wäre Deutschland nicht allein davon betroffen. Denn in den EU-Partnerländern hängen hunderttausende Arbeitsplätze über die Vorleistungsverflechtung an den deutschen US-
Exporten. mehr

11. September 2017

Jochen Pimpertz Sozialversicherungen: Zur Kasse, bitte!Arrow

Zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird es gehören, die Sozialversicherungen zukunftsfest zu machen. Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt jedoch: Alle Parteien verschließen vor den demografischen Herausforderungen die Augen, bei einigen wird es für junge Erwerbstätige sogar richtig teuer. mehr auf iwd.de