In dem vorliegenden Beitrag werden die Unterschiede zwischen Transaktions- und Angebotspreisen bei selbstgenutzten Wohnimmobilien in Hamburg untersucht. Grundlage der Analyse sind zwei verschiedene Datensätze für den Zeitraum Januar 2007 bis März 2014. Die Angebotsdaten stammen von ImmobilienScout24, dem mittlerweile größten Online-Marktplatz für Immobilien in Deutschland. Die Transaktionsdaten werden von dem größten deutschen Marktplatz für Finanzierungsprodukte EUROPACE zur Verfügung gestellt. Beide Datensätze zeichnen sich durch eine hohe Marktabdeckung aus und werden in einem eigens entwickelten Verfahren zusammengeführt. Für die 1.766 zusammengeführten Objekte ergibt sich ein durchschnittlicher Preisabschlag in Höhe von 6,7 Prozent. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass sich der Abschlag in Phasen steigender Preise und Nachfrage deutlich verringert, sodass sich teilweise sogar höhere Preise als die zunächst angebotenen erzielen lassen.

IW-Trends

Ralph Henger / Michael Voigtländer: Transaktions- und Angebotsdaten von Wohnimmobilien – eine Analyse für Hamburg

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Veranstaltung, 22. Juni 2017

Symposium Zeit für mehr Wohneigentum?!?Arrow

Angesichts niedriger Zinsen und eines vermehrten privaten Vorsorgebedarfs hat das Wohneigentum an Attraktivität gewonnen. Gleichzeitig gibt es aber Sorgen über eine Überhitzung des Wohnungsmarktes. mehr

Mietsteigerungen seit 2010 bis zu 50 Prozent
Interview, 12. April 2017

Michael Voigtländer im Deutschlandfunk „Mietsteigerungen seit 2010 bis zu 50 Prozent”Arrow

Es gebe ein kontinuierliches Mietpreiswachstum bei kleinen Wohnungen für Studenten, erklärte IW-Ökonom Michael Voigtländer im Interview mit dem Deutschlandfunk. Dieses falle aber sehr unterschiedlich aus - und es gebe auch noch Städte, in denen Studenten relativ günstig wohnen könnten. mehr

IW-Pressemitteilung, 11. April 2017

Studentenwohnungen Deutschland baut zu wenig – und falschArrow

Für Studenten wird es in Deutschland immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das zeigt der Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24. Die Mieten steigen rasant, weil zu wenige passende Wohnungen gebaut werden. mehr