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Die Besteuerung von selbstgenutztem und vermietetem Wohneigentum folgt in Deutschland sehr unterschiedlichen Regeln. Während selbstgenutzte Immobilien wie ein Konsumgut behandelt werden, gelten vermietete Immobilien als Investitionsgut. Bedingt durch diese Ungleichbehandlung variiert die relative Attraktivität des Kaufens und Wohnens im Zeitablauf. Aufgrund der sehr günstigen Zinsentwicklung in den letzten Jahren hat die Selbstnutzung deutlich an Attraktivität gewonnen. Wie eine Auswertung von Angeboten und Suchanfragen auf der Internetplattform Immobilienscout24 zeigt, ist in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg der Wohneigentumsquote zu rechnen.

IW-Trends

Michael Schier / Michael Voigtländer: Mieten oder Kaufen – Eine Analyse für die deutschen Kreise

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Three Risks for the German Residential Property Market
IW-Report, 21. August 2017

Michael Voigtländer Three Risks for the German Residential Property MarketArrow

With prices in the housing market surging since 2010, concerns about a possible speculative bubble are rising in Germany. In major cities such as Berlin, Hamburg and Munich, prices have gone up by more than 50 percent since 2010. This study shows, which parts of the residential property markets should be regarded with more caution. mehr

28. Juli 2017

Andreas Wodok Bald 2.000 Euro Miete?Arrow

Wohnen wird in Deutschland immer teurer, vor allem in den Städten. Wie es dazu kommen konnte, weiß Michael Voigtländer, der im Institut der deutschen Wirtschaft Köln seit mehr als zehn Jahren den Immobilienmarkt erforscht. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Luxusgut Wohnen“ macht er verständlich, wie der Wohnungsmarkt tickt, was gegen Wohnungsnot hilft – und welche Wege der Wohnungspolitik ganz sicher in die Irre führen. mehr auf iwd.de

27. Juli 2017

Philipp Deschermeier Bauwahn auf der grünen WieseArrow

In Deutschland wird zu wenig gebaut, heißt es oft. Doch so pauschal stimmt das nicht – manche Landstriche schießen in ihrer Bauwut weit über den Bedarf hinaus. mehr auf iwd.de