Bevor die Europäische Zentralbank die oberste Bankenaufsicht innerhalb der Bankenunion im November 2014 übernimmt, wird sie die 128 größten und systemrelevanten Banken des Euroraums einer umfassenden Bilanzprüfung unterziehen. Um die Konsolidierung im Bankensektor und den Aufbau der Bankenunion wissenschaftlich zu begleiten, wurde der IW-Bankenmonitor entwickelt. Die Auswertungen deuten darauf hin, dass der Großteil der untersuchten Banken stabil ist, während bei einem kleinen Teil der Banken erhebliche Probleme zu vermuten sind. Um den Ausbruch einer erneuten Vertrauenskrise zu vermeiden, sollte die Europäische Zentralbank schon jetzt ihre Lösungsstrategien für den Umgang mit diesen Problemen kommunizieren.

IW-Trends

Markus Demary: IW-Bankenmonitor – Bringt die Bankenprüfung der Europäischen Zentralbank das Vertrauen in den Euroraum zurück?

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17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

10. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Aktien müssen attraktiver werdenArrow

Die Zahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken – und die Investoren stecken ihr Geld lieber in andere Beteiligungsformen. Doch mit gezielten Maßnahmen ließe sich die Attraktivität der Börse wieder steigern. mehr auf iwd.de

9. November 2017

Markus Demary / Christian Rusche Die Liebe zum BargeldArrow

Die Bundesbürger bezahlen ihre Einkäufe viel seltener mit EC- oder Kreditkarte als die meisten anderen Bürger der Europäischen Union. Das liegt zum Teil daran, dass sie häufig gar nicht elektronisch abrechnen wollen – manchmal aber auch daran, dass sie es nicht können. mehr auf iwd.de