Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hat die deutsche Wirtschaft bereits in Mitleidenschaft gezogen. Die Ausfuhren in die Länder des Euroraums sind rückläufig, die stark angestiegenen Ausfuhren in die Schwellenländer haben dies bisher aber mehr als ausgeglichen. Außerdem gehen die Investitionen in Deutschland deutlich zurück. Die Konsumkonjunktur profitiert noch von der bislang guten Arbeitsmarktentwicklung. Vor diesem Hintergrund wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 um 1 Prozent wachsen. Die zunächst weiterhin schwache Investitionstätigkeit, vorübergehend nachlassende Impulse durch den Außenhandel und eine flacher werdende Konsumdynamik bremsen das Wachstumstempo in Deutschland ab. Im Jahr 2013 wird das reale Bruttoinlandsprodukt nur um ¾ Prozent zulegen. Im Jahresverlauf 2013 setzt allerdings bei den Investitionen die Trendwende ein und auch die wieder in Fahrt kommende Weltkonjunktur stimuliert die deutsche Wirtschaft. In diesem Umfeld kommen aber die Beschäftigungsexpansion und der Abbau der Arbeitslosigkeit nahezu zum Stillstand. Die Arbeitslosenquote wird im Jahr 2013 auf dem nunmehr erreichten Niveau von 6 ½ Prozent verharren. Trotz der schwachen Konjunkturdynamik wird in diesem und im kommenden Jahr ein nahezu ausgeglichener Staatshaushalt in Deutschland erreicht.

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7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

Neue IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

4. Juli 2017

Carsten Ruge „Made in Germany“ gefragt wie nieArrow

Aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte zählt Deutschland seit Jahren zu den größten Exporteuren der Welt. Besonders Autos und Maschinen sind im Ausland gefragt. Die guten Zahlen erfreuen aber nicht jeden. International wird der deutsche Leistungsbilanzüberschuss des Öfteren kritisiert. Dabei trägt die starke Exportwirtschaft indirekt dazu bei, in anderen Ländern Jobs zu sichern. mehr auf iwd.de