Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hat die deutsche Wirtschaft bereits in Mitleidenschaft gezogen. Die Ausfuhren in die Länder des Euroraums sind rückläufig, die stark angestiegenen Ausfuhren in die Schwellenländer haben dies bisher aber mehr als ausgeglichen. Außerdem gehen die Investitionen in Deutschland deutlich zurück. Die Konsumkonjunktur profitiert noch von der bislang guten Arbeitsmarktentwicklung. Vor diesem Hintergrund wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 um 1 Prozent wachsen. Die zunächst weiterhin schwache Investitionstätigkeit, vorübergehend nachlassende Impulse durch den Außenhandel und eine flacher werdende Konsumdynamik bremsen das Wachstumstempo in Deutschland ab. Im Jahr 2013 wird das reale Bruttoinlandsprodukt nur um ¾ Prozent zulegen. Im Jahresverlauf 2013 setzt allerdings bei den Investitionen die Trendwende ein und auch die wieder in Fahrt kommende Weltkonjunktur stimuliert die deutsche Wirtschaft. In diesem Umfeld kommen aber die Beschäftigungsexpansion und der Abbau der Arbeitslosigkeit nahezu zum Stillstand. Die Arbeitslosenquote wird im Jahr 2013 auf dem nunmehr erreichten Niveau von 6 ½ Prozent verharren. Trotz der schwachen Konjunkturdynamik wird in diesem und im kommenden Jahr ein nahezu ausgeglichener Staatshaushalt in Deutschland erreicht.

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IW-Trends, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt Afrikas divergierende wirtschaftliche PotenzialeArrow

Der afrikanische Kontinent hat in den letzten Jahren wieder deutlich mehr internationale Aufmerksamkeit erfahren, zuletzt bei dem G20-Treffen in Hamburg. Zunehmend werden dabei auch wirtschaftliche Chancen und die Einbindung in internationale Wertschöpfungsketten diskutiert. mehr

Matthias Diermeier auf wiwo.de
Interview, 12. Oktober 2017

Matthias Diermeier auf wiwo.de „Berlin holt auf – aber nur geringfügig”Arrow

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigen: Deutschlands Pro-Kopf-Wohlstand fiele ohne die Hauptstadt höher aus. Das ist innerhalb der EU ein ungewöhnliches Phänomen. Ein Interview von IW-Ökonom Matthias Diermeier mit der Wirtschaftswoche. mehr

Konjunkturampel: Fast alle Signale leuchten Grün
Gastbeitrag, 22. September 2017

Michael Grömling in den VDI-Nachrichten Konjunkturampel: Fast alle Signale leuchten GrünArrow

Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr