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Diese höhere globale Ungewissheit wird die weltweiten Investitionen belasten und damit die Exportperspektiven und die Investitionsneigung der deutschen Wirtschaft. Zudem entfällt im kommenden Jahr der positive Energiepreiseffekt von 2016. Und nicht zuletzt hat das Jahr 2017 drei Arbeitstage weniger, was für sich betrachtet das Wachstum um gut ¼ Prozentpunkt abbremst. Vor diesem Hintergrund wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2017 nur um gut 1 Prozent zulegen, nach 1 ¾ Prozent in 2016. Damit setzt sich die konjunkturelle Expansion abgebremst fort. Dies wird den Arbeitsmarkt weiterhin begünstigen, aber in einem moderateren Ausmaß. Die Beschäftigung steigt hierzulande im Jahr 2017 auf knapp 43,9 Millionen Personen an und die Anzahl der Arbeitslosen sinkt auf knapp 2,7 Millionen. Die Arbeitslosenquote beläuft sich im Jahresdurchschnitt 2017 auf 6 Prozent. In diesem moderaten Wachstumsumfeld kann der Staat auch begünstigt durch das Niedrigzinsumfeld weiterhin leichte Überschüsse erzielen. Diese sind aber angesichts der hohen Ausgabendynamik und der konjunkturellen Anfälligkeit gefährdet.

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IW-Forschungsgruppe Konjunktur: Eskalierende Unsicherheit lähmt Investitionen – IW-Konjunkturprognose Herbst 2016

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Hubertus Bardt im ÖkonomenBlog
Gastbeitrag, 13. Oktober 2017

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Der afrikanische Kontinent hat in den letzten Jahren wieder deutlich mehr internationale Aufmerksamkeit erfahren, zuletzt bei dem G20-Treffen in Hamburg. Zunehmend werden dabei auch wirtschaftliche Chancen und die Einbindung in internationale Wertschöpfungsketten diskutiert. mehr