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Diese höhere globale Ungewissheit wird die weltweiten Investitionen belasten und damit die Exportperspektiven und die Investitionsneigung der deutschen Wirtschaft. Zudem entfällt im kommenden Jahr der positive Energiepreiseffekt von 2016. Und nicht zuletzt hat das Jahr 2017 drei Arbeitstage weniger, was für sich betrachtet das Wachstum um gut ¼ Prozentpunkt abbremst. Vor diesem Hintergrund wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2017 nur um gut 1 Prozent zulegen, nach 1 ¾ Prozent in 2016. Damit setzt sich die konjunkturelle Expansion abgebremst fort. Dies wird den Arbeitsmarkt weiterhin begünstigen, aber in einem moderateren Ausmaß. Die Beschäftigung steigt hierzulande im Jahr 2017 auf knapp 43,9 Millionen Personen an und die Anzahl der Arbeitslosen sinkt auf knapp 2,7 Millionen. Die Arbeitslosenquote beläuft sich im Jahresdurchschnitt 2017 auf 6 Prozent. In diesem moderaten Wachstumsumfeld kann der Staat auch begünstigt durch das Niedrigzinsumfeld weiterhin leichte Überschüsse erzielen. Diese sind aber angesichts der hohen Ausgabendynamik und der konjunkturellen Anfälligkeit gefährdet.

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IW-Trends

IW-Forschungsgruppe Konjunktur: Eskalierende Unsicherheit lähmt Investitionen – IW-Konjunkturprognose Herbst 2016

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Ansprechpartner

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

Neue IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

4. Juli 2017

Carsten Ruge „Made in Germany“ gefragt wie nieArrow

Aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte zählt Deutschland seit Jahren zu den größten Exporteuren der Welt. Besonders Autos und Maschinen sind im Ausland gefragt. Die guten Zahlen erfreuen aber nicht jeden. International wird der deutsche Leistungsbilanzüberschuss des Öfteren kritisiert. Dabei trägt die starke Exportwirtschaft indirekt dazu bei, in anderen Ländern Jobs zu sichern. mehr auf iwd.de