Eine IW-Befragung zeigt, dass die deutschen Unternehmen in steigenden und stark schwankenden Preisen ein wesentliches Rohstoffrisiko sehen. Die Preise für Rohstoffe sind zuletzt wieder deutlich angestiegen. Dies trifft besonders für wichtige Industrie-metalle wie Kupfer oder Eisen zu. Gemäß dem vom Institut der deutschen Wirtschaft entwickelten Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) erreichten die Preise im ersten Quartal 2011 einen neuen Rekordwert, der um ein Viertel über dem bisherigen Höchststand der Boomjahre 2007 und 2008 liegt. Setzen sich die Preistrends, die im Zeitraum 2001 bis 2010 zu beobachten waren, in den nächsten Jahren fort, dann werden die Importkosten für Industriemetalle im Jahr 2015 um 70 bis 100 Prozent über dem durchschnittlichen Wert der Jahre 2008 bis 2010 liegen.

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Anstieg der Metallpreise gewinnt an Dynamik
Gastbeitrag, 8. September 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Anstieg der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Der starke Euro dämpft den Preisanstieg der Metallimporte im Euroraum, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

30. August 2017

Thomas Puls E-Autos made in Germany: Im Ausland gefragter als zu HauseArrow

Hat die deutsche Autoindustrie das Elektroauto verpennt? Die Absatzzahlen des vergangenen Jahres sprechen eine klare Sprache: Zwar sind E-Autos in Deutschland noch immer Ladenhüter, auf dem Weltmarkt mischen die deutschen Hersteller jedoch kräftig mit und erreichen einen fast so hohen Marktanteil wie bei den konventionellen Pkws. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 29. August 2017

Hubertus Bardt auf Focus Online Über Innovationen entscheidet nicht der Staat, sondern der KundeArrow

Seit einiger Zeit ist wieder verstärkt das Loblied auf staatliche festgelegte Innovationen zu hören. Sogar der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert mehr Zentralismus. Doch das ist ein Irrweg, schreibt IW-Wissenschaftsleiter Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr