Eine IW-Befragung zeigt, dass die deutschen Unternehmen in steigenden und stark schwankenden Preisen ein wesentliches Rohstoffrisiko sehen. Die Preise für Rohstoffe sind zuletzt wieder deutlich angestiegen. Dies trifft besonders für wichtige Industrie-metalle wie Kupfer oder Eisen zu. Gemäß dem vom Institut der deutschen Wirtschaft entwickelten Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) erreichten die Preise im ersten Quartal 2011 einen neuen Rekordwert, der um ein Viertel über dem bisherigen Höchststand der Boomjahre 2007 und 2008 liegt. Setzen sich die Preistrends, die im Zeitraum 2001 bis 2010 zu beobachten waren, in den nächsten Jahren fort, dann werden die Importkosten für Industriemetalle im Jahr 2015 um 70 bis 100 Prozent über dem durchschnittlichen Wert der Jahre 2008 bis 2010 liegen.

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Gegen den Trend wird Eisenerz billiger
Gastbeitrag, 7. November 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Gegen den Trend wird Eisenerz billigerArrow

Seit Anfang vergangenen Jahres zeigen die Preiskurven der wichtigsten Industriemetalle nach oben, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

3. November 2017

Christian Rusche Die Einnahmen streamenArrow

Das Kerngeschäft der Musikindustrie war jahrzehntelang der Verkauf von LPs und CDs. Tauschbörsen und das verstärkte Kopieren von CDs sorgten für einen Rückgang der Verkäufe und stürzten die Musikindustrie in eine Krise. Doch dank Musikstreaming ist die Branche auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. mehr auf iwd.de

23. Oktober 2017

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Einer aktuellen Studie zufolge kommt Deutschland derzeit auf eine digitale Wirtschaftsleistung von 332 Milliarden Euro – allerdings ist erst ein Fünftel der Unternehmen wirklich in der digitalen Welt angekommen. mehr auf iwd.de