Die Steigerung der Energieeffizienz ist für die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung und internationaler Institutionen von hoher Bedeutung. Durch eine Senkung oder zumindest eine Begrenzung der Zunahme des Energieverbrauchs können Ressourcen geschont werden. Der Industrie kommt dabei eine wichtige Rolle zu, da ein nennenswerter Anteil des Energieverbrauchs hier anfällt. Ein internationaler Vergleich zeigt, dass Deutschland bereits über eine besonders energieeffiziente Industrie verfügt. Eine Komponentenzerlegung macht deutlich, dass neben der Effizienzentwicklung auch die Veränderung der Industriestruktur für die Begrenzung des Energieverbrauchs verantwortlich war. In einigen energieintensiven Industrien war ein deutlicher Rückgang der Bruttowertschöpfung und damit auch des Energieverbrauchs zu beobachten. Die Energiepolitik darf jedoch nicht dazu führen, dass Fortschritte bei der Energieeffizienz in Deutschland zulasten bestimmter Branchen erzielt werden, die ihre Produktion im Inland aufgrund steigender Energiepreise und einer deshalb geringeren Wettbewerbsfähigkeit zurückfahren.

IW-Trends

Hubertus Bardt: Energieeffizienz der deutschen Industrie

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Ansprechpartner

23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

14. Juni 2017

Christian Rusche Produktionstechnik: Die Welt druckt 3-D Arrow

Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr