Die Lohnmobilität ist in Deutschland langfristig konstant geblieben, während die Einkommensmobilität im Trend gesunken ist. Gleichwohl geht jeder dritte Einkommensaufstieg oder -abstieg mit dem Wechsel der Lohnposition einher. Die insgesamt sinkende Einkommensmobilität zeigt sich bei fast allen Haushaltstypen und auch weitgehend unabhängig vom Erwerbsstatus. Neu- oder Wiedereinsteiger auf dem Arbeitsmarkt haben den Trend fallender Mobilität in den letzten Jahren allerdings wieder umkehren können. Sowohl bei den Verdiensten als auch beim Äquivalenzeinkommen führt ein hohes Bildungsniveau zu einer erhöhten Aufstiegschance und zu einer verminderten Abstiegsgefahr. Die größte Erhöhung der Aufstiegschancen ergibt sich durch den Wechsel aus einer Phase der Nicht-Erwerbstätigkeit in Erwerbstätigkeit. Daran hat sich seit 2005 nichts Wesentliches geändert. Auch der Einfluss der Lohnmobilität auf die Einkommensmobilität ist seit Mitte der 2000er Jahre nicht markant schwächer geworden.

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16. Mai 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Die sechs wichtigsten Fragen zur Steuerlast der BundesbürgerArrow

Eine gute Nachricht: Die Grundidee des deutschen Steuersystems funktioniert – wer viel verdient, zahlt auch entsprechend mehr Steuern. Eine schlechte Nachricht: Den sogenannten Spitzensteuersatz zahlen auch Menschen, die zwar gut verdienen, aber alles andere als Spitzenverdiener sind. Ein kinderloser Single zum Beispiel muss bereits ab einem Jahresbruttoeinkommen von etwa 65.000 Euro den Einkommenssteuerhöchstsatz von 42 Prozent berappen. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 11. Mai 2017

Susanna Kochskämper auf n.tv.de Der falsche Fokus bei der AltersarmutArrow

Wenn von Armut in Deutschland die Rede ist, geht es oft um Rentner. Dabei hat sich deren Lage in den vergangenen Jahrzehnten verbessert. Die wirklichen Problemgruppen sind ganz andere. Ein Gastbeitrag von Susanna Kochskämper, Wissenschaftlerin im Kompetenzfeld Soziale Sicherungssysteme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr