Bei der Bewertung des Ressourceneinsatzes in Deutschland spielt die Auswahl von Indikatoren eine wichtige Rolle. Veränderungen in der internationalen Arbeitsteilung wie eine verringerte Fertigungstiefe und eine über das Wirtschaftswachstum hinausgehende Steigerung des internationalen Handels lassen sich hierbei berücksichtigen. So kann der ursprüngliche Rohstoffeinsatz dem Land der letzten Verwendung und nicht dem produzierenden Land zugerechnet werden. Dies ist eine für Deutschland bedeutsame Korrektur. Die Daten zeigen für Deutschland – auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern – nennenswerte Fortschritte bei der Ressourcenproduktivität. Die in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung von 2002 vorgesehene Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994 wird jedoch schwer zu erreichen sein.

IW-Trends

Hendrik Biebeler / Thorsten Lang / Vera Schlegel: Ressourcenproduktivität – Indikatoren und Fortschritte

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

28. September 2017

Adriana Neligan M+E-Industrie: Effizienter und klimafreundlicherArrow

Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung und Umweltverschmutzung belasten zunehmend die Ökosysteme. Nachhaltiges Wirtschaften wird daher immer wichtiger. Noch mehr Anstrengungen im Umweltschutz haben sich auch die M+E-Betriebe auf die Fahne geschrieben. Vor allem investieren sie kräftig in den Klimaschutz. mehr auf iwd.de

Anstieg der Metallpreise gewinnt an Dynamik
Gastbeitrag, 8. September 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Anstieg der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Der starke Euro dämpft den Preisanstieg der Metallimporte im Euroraum, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de