Bei der Bewertung des Ressourceneinsatzes in Deutschland spielt die Auswahl von Indikatoren eine wichtige Rolle. Veränderungen in der internationalen Arbeitsteilung wie eine verringerte Fertigungstiefe und eine über das Wirtschaftswachstum hinausgehende Steigerung des internationalen Handels lassen sich hierbei berücksichtigen. So kann der ursprüngliche Rohstoffeinsatz dem Land der letzten Verwendung und nicht dem produzierenden Land zugerechnet werden. Dies ist eine für Deutschland bedeutsame Korrektur. Die Daten zeigen für Deutschland – auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern – nennenswerte Fortschritte bei der Ressourcenproduktivität. Die in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung von 2002 vorgesehene Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994 wird jedoch schwer zu erreichen sein.

IW-Trends

Hendrik Biebeler / Thorsten Lang / Vera Schlegel: Ressourcenproduktivität – Indikatoren und Fortschritte

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Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr

Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digital
IW-Kurzbericht, 6. April 2017

Adriana Neligan / Edgar Schmitz Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digitalArrow

Jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe spart Material, indem es seine Produkte ressourceneffizient designt. Obwohl die zunehmende digitale Vernetzung in komplexen industriellen Produktionsabläufen neue Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung öffnet, ist fast die Hälfte der Industrieunternehmen, die beim Produktdesign ansetzt, nicht digital vernetzt. mehr

6. April 2017

Ökodesign Stoffe, Lacke, FahrradanhängerArrow

Möglichst ressourcenschonende Produkte zu entwickeln, kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern kann den Unternehmen auch helfen, Kosten zu sparen. Bislang wagt sich aber nur die Hälfte der Industriefirmen in Deutschland auf dieses Feld – und die wenigsten von ihnen mit Nachdruck. mehr auf iwd.de