So treten in Niedersachsen nur fünf sogenannte Verfahren zur Gefährdungseinschätzung pro tausend unter 18-Jährigen auf, während es in Mecklenburg-Vorpommern knapp 17 Fälle und im Stadtstaat Bremen sogar 23 Fälle sind. Auch hinsichtlich der Ausgaben und der Ausgabenstruktur bestehen große Unterschiede. So liegen die Ausgaben pro Kind oder Jugendlichen in Berlin beispielsweise doppelt so hoch wie in Schleswig-Holstein. Die Ausgaben pro Fall oder Leistung variieren ebenfalls stark. Werden einzelne Ausgabenbereiche betrachtet, so lässt sich beispielsweise zeigen, dass die Ausgaben für die Erziehungsberatung pro Fall in Mecklenburg-Vorpommern zehnmal so hoch sind wie in Niedersachsen.