Es wird kontrovers darüber diskutiert, ob die Rezession in Deutschland im Jahr 2009 von einem Einbruch des Welthandels oder von einem Angebotsschock aufgrund der Probleme im Bankensektor verursacht wurde. Gemäß dem neuen DSGE-Modell des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln haben sowohl die rückläufige Auslandsnachfrage als auch ein Produktivitätsrückgang den Wirtschaftseinbruch in Deutschland ausgelöst. Der Produktivitätsschock kann allerdings auch auf unausgelastete Kapazitäten und die rückläufige Investitionstätigkeit zurückgeführt werden. Er spiegelt somit ebenfalls einen Nachfrageschock wider. Die DSGE-Modelle können dies aufgrund ihrer Konstruktion nicht adäquat abbilden.

IW-Trends

Daniel Bendel / Markus Demary / Manfred Jäger-Ambrożewicz: Konjunkturanalyse mit einem Gleichgewichtsmodell für die deutsche Wirtschaft

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IW-Trends, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt Afrikas divergierende wirtschaftliche PotenzialeArrow

Der afrikanische Kontinent hat in den letzten Jahren wieder deutlich mehr internationale Aufmerksamkeit erfahren, zuletzt bei dem G20-Treffen in Hamburg. Zunehmend werden dabei auch wirtschaftliche Chancen und die Einbindung in internationale Wertschöpfungsketten diskutiert. mehr

Matthias Diermeier auf wiwo.de
Interview, 12. Oktober 2017

Matthias Diermeier auf wiwo.de „Berlin holt auf – aber nur geringfügig”Arrow

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigen: Deutschlands Pro-Kopf-Wohlstand fiele ohne die Hauptstadt höher aus. Das ist innerhalb der EU ein ungewöhnliches Phänomen. Ein Interview von IW-Ökonom Matthias Diermeier mit der Wirtschaftswoche. mehr

Konjunkturampel: Fast alle Signale leuchten Grün
Gastbeitrag, 22. September 2017

Michael Grömling in den VDI-Nachrichten Konjunkturampel: Fast alle Signale leuchten GrünArrow

Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr