Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2011 auf 37,57 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit lag Westdeutschland an sechster Stelle der IW-Arbeitskostenrangliste. Gegenüber dem Durchschnitt der etablierten Industrieländer hat die westdeutsche Industrie um gut ein Viertel höhere Arbeitskosten. Für Deutschland insgesamt fiel der Kostennachteil um 6 Prozentpunkte geringer aus, da das ostdeutsche Niveau mit 22,42 Euro um 40 Prozent unter den westdeutschen Arbeitskosten lag. Einerseits hat die Kostendisziplin in Deutschland im neuen Jahrtausend deutlich zugenommen. Mit einem jahresdurchschnittlichen Anstieg von gut 2 Prozent im Zeitraum 2000 bis 2011 wurde das deutsche Verarbeitende Gewerbe von keinem Land aus der Europäischen Union unterboten. Andererseits war die Kostendynamik im Jahr 2011 wieder deutlich überdurchschnittlich.

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21. April 2017

Branchenporträt Gießereien: 2017 soll besser werdenArrow

Diese deutsche M+E-Branche ist die stärkste Europas und liefert wichtige Komponenten für die Fahrzeugindustrie und den Maschinenbau. Im Jahr 2016 mussten die Betriebe allerdings einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auf lange Sicht bieten sich für die Gießereien gute Chancen im Umweltsektor. mehr auf iwd.de

Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr

17. März 2017

Wahl Das Saarland muss nachlegenArrow

Am 26. März wählen die Saarländer einen neuen Landtag. Ökonomisch gesehen schöpft das kleinste Flächenland Deutschlands seine Potenziale derzeit nicht aus – und seine Schlüsselbranchen stehen vor einem fundamentalen Wandel. mehr auf iwd.de