Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2013 auf 38,77 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden IW-Arbeitskostenvergleichs und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um mehr als ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. Für Deutschland insgesamt beläuft sich der Kostennachteil auf ein Fünftel, da das ostdeutsche Niveau mit 23,93 Euro um 38 Prozent unter den westdeutschen Arbeitskosten liegt. Obwohl die Kostendynamik in Deutschland in den letzten drei Jahren zum Teil überdurchschnittlich hoch war, schnitt Deutschland bei der Kostendynamik seit der Jahrtausendwende – anders als in den 1990er Jahren – insgesamt gut ab: Der jahresdurchschnittliche Anstieg von rund 2 Prozent im Zeitraum 2000 bis 2013 wurde in der Europäischen Union lediglich von Portugal unterboten. In jüngerer Zeit fällt vor allem Griechenland mit seiner hohen Kostendisziplin auf. Drei Jahre in Folge sind dort die Arbeitskosten gesunken.

IW-Trends

Christoph Schröder – Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich

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Anstieg der Metallpreise gewinnt an Dynamik
Gastbeitrag, 8. September 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Anstieg der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Der starke Euro dämpft den Preisanstieg der Metallimporte im Euroraum, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

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Thomas Puls E-Autos made in Germany: Im Ausland gefragter als zu HauseArrow

Hat die deutsche Autoindustrie das Elektroauto verpennt? Die Absatzzahlen des vergangenen Jahres sprechen eine klare Sprache: Zwar sind E-Autos in Deutschland noch immer Ladenhüter, auf dem Weltmarkt mischen die deutschen Hersteller jedoch kräftig mit und erreichen einen fast so hohen Marktanteil wie bei den konventionellen Pkws. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 29. August 2017

Hubertus Bardt auf Focus Online Über Innovationen entscheidet nicht der Staat, sondern der KundeArrow

Seit einiger Zeit ist wieder verstärkt das Loblied auf staatliche festgelegte Innovationen zu hören. Sogar der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert mehr Zentralismus. Doch das ist ein Irrweg, schreibt IW-Wissenschaftsleiter Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr