In den Jahren 2010 und 2011 verbesserte sich die Lohnstückkostenposition des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland insgesamt deutlich. Jedoch ist der Stand von vor der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise bei weitem noch nicht erreicht: Die deutschen Lohnstückkosten waren auch im Jahr 2011 noch um fast 9 Prozent höher als im Jahr 2007. Dies erklärt sich vor allem durch den krisenbedingten Rückgang der Produktivität, der erst 2011 wieder wettgemacht wurde. Gleichwohl ist das Produktivitätsniveau der deutschen Industrie nach wie vor hoch – die ausländische Konkurrenz liegt im Durchschnitt um 17 Prozent dahinter. Dies reicht aber nicht ganz aus, um den Nachteil der hohen Arbeitskosten zu kompensieren. Denn das deutsche Lohnstückkostenniveau ist unter den 27 betrachteten Ländern das siebthöchste. Im Durchschnitt hat das Ausland einen Lohnstückkostenvorteil gegenüber Deutschland von 8 Prozent. Immerhin ergibt sich jedoch mittlerweile ein Gleichstand im Vergleich zur europäischen Konkurrenz.

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

6. Oktober 2017

Berit Schmiedendorf Anuga: Hot Beverages und BlumenkohlArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
Interview, 29. September 2017

Holger Schäfer in der Süddeutschen Zeitung Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendigArrow

Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr