Im Jahr 2015 werden die BRIC-Staaten ein höheres weltwirtschaftliches Gewicht als die Euroländer haben. Im Zeitraum 2002 bis 2010 waren Brasilien, Russland, Indien und vor allem China eine globale Konjunkturlokomotive. Die Importzuwächse dieser vier Länder waren in diesem Zeitraum mit Ausnahme der Jahre 2004 und 2005 in jedem Jahr größer als die der USA. Dabei nahm China eine dominante Rolle ein. Die deutsche Wirtschaft profitiert von dem starken Importsog der BRIC-Staaten – vor allem durch seine starken Exportsektoren Elektro- und Chemieindustrie sowie durch den Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Erfolge dieser deutschen Branchen auf den jeweiligen BRIC-Absatzmärkten fallen allerdings sehr unterschiedlich aus, nicht zuletzt wegen der starken weltweiten Konkurrenz.

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IWF-Kritik: Suche nach einer Geschichte
Gastbeitrag, 19. Juni 2017

Michael Hüther im Wirtschaftsdienst IWF-Kritik: Suche nach einer GeschichteArrow

Folgt man der Berichterstattung, dann muss man den Eindruck gewinnen, der Internationale Währungsfonds (IWF) habe sich in seinem Deutschland-Bericht (Artikel IV Konsultationen) vom Mai 2017 ausschließlich mit dem Leistungsbilanzüberschuss beschäftigt, um daraus die Empfehlung höherer staatlicher Kreditaufnahme abzuleiten. mehr

9. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl M+E-Industrie 2016: Nur am Anfang stark Arrow

Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de

Deutsche Investitionen im Fokus der internationalen Politik
IW-Kurzbericht, 7. Juni 2017

Michael Grömling Deutsche Investitionen im Fokus der internationalen PolitikArrow

Die hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüsse werden heftig kritisiert. Als Erklärung wird unter anderem eine zu schwache Investitionstätigkeit in Deutschland angeführt. Dieser Zusammenhang ignoriert jedoch die Internationalisierung der Investitions- und Produktionsstandorte sowie intertemporale Spar- und Investitionsentscheidungen. mehr