Das IW-Personal-Panel 2010 zur Balance von Flexibilität und Stabilität zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen in der Mitarbeiterführung, der Personalpolitik und Arbeitsorganisation Konzepte verfolgt, mit denen die Arbeitsbeziehungen und die Arbeitsprozesse zugleich flexibilisiert und stabilisiert werden können. Flexibilität und Stabilität sind daher vielerorts keine sich gegenseitig ausschließenden Kategorien, sondern vielmehr Komplemente. Ein hohes Vertrauen in die Eigenverantwortung der Beschäftigten (89,9 Prozent), das Bestreben, Mitarbeiter zu Mitdenkern zu entwickeln (84,9 Prozent), jährliche Mitarbeitergespräche (64,5 Prozent) sowie die Förderung der Arbeitszufriedenheit (62,7 Prozent) und der Leistungsbereitschaft (57,6 Prozent) prägen einen ergebnis- und zugleich bindungsorientierten Führungsstil. Eine familienfreundliche und chancengerechte Personalpolitik sowie die Gewährung von Handlungsfreiräumen für unternehmerisches Handeln der Mitarbeiter sind Ausdruck einer bindungsorientierten Personalpolitik, die zugleich Flexibilisierungspotenziale eröffnet. In innovativen und sehr erfolgreichen Unternehmen besteht eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie eine ergebnis- und bindungsorientierte Führungskultur pflegen, eine bindungsorientierte Personalpolitik verfolgen und Maßnahmen durchführen, die gleichermaßen der Flexibilität und der Stabilität der Arbeitsbeziehungen und der Arbeitsprozesse dienen.

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7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

6. Juni 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Topmanagerinnen: Vorbild USAArrow

In Deutschland werden zwar nach und nach mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt, doch ins Topmanagement dringen nur wenige vor. Andere Länder sind da schon deutlich weiter. Vor allem in den Vereinigten Staaten gibt es viele Managerinnen, die als Geschäftsführerin oder im Vorstand Verantwortung übernehmen. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr