Mit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 2004 wurden zehn neue Mitgliedstaaten in den europäischen Binnenmarkt integriert. Der Warenaustausch intensivierte sich bereits vor dem Beitritt deutlich, da die meisten Zölle und nicht-tarifären Handelshemmnisse schon in den 1990er Jahren zwischen der EU und den Beitrittskandidaten abgebaut wurden. Die Direktinvestitionen aus den EU-15-Ländern in die zehn neuen Mitgliedstaaten stiegen nach dem Beitritt deutlich an. Nach der EU-Erweiterung nahm das Konvergenztempo des Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts merklich zu. Dazu dürfte auch die wachsende Einbindung in die EU-Kohäsionspolitik beigetragen haben. Die Freizügigkeit für Personen wurde in einem überschaubaren Ausmaß genutzt.

IW-Trends

Berthold Busch: Zehn Jahre Osterweiterung der Europäischen Union

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Eurozone
IW-Nachricht, 27. September 2017

Markus Mill / Jürgen Matthes Eurozone: Macron will zu vielArrow

Emmanuel Macrons Reformvorschläge für die Eurozone schießen über das Ziel hinaus. Sie sind mit Blick auf den Ausgang der Bundestagswahl unrealistisch und überambitioniert. Die Eurozone braucht zunächst ein gemeinsames Verständnis über die elementaren Kernfragen der Eurozone. mehr