Die deutsche Industrie sah sich bis Mitte 2008 einem erheblichen Kostendruck ausgesetzt, der durch steigende Preise für Rohstoffe ausgelöst war. Besonders die stark gestiegenen Energiepreise mit einem Ölpreisniveau von bis zu 150 Dollar je Barrel sorgten für erhebliche Belastungen. Gleichzeitig wurde eine immer höhere Nachfrage auseinigen Rohstoffländern beobachtet, die sich für viele Unternehmen in positiven Geschäftsverläufen niederschlug. Beleuchtet man jedoch die Entwicklung der deutschen Warenexporte in die Länder mit der größten Rohstoffproduktion, lässt sich kein zusätzlicher Effekt des Rohstoffbooms im Zeitraum 2004 bis 2007 beobachten. Gleichwohl war das Wachstum der Exporte Deutschlands in die Länder, deren Exporte im Wesentlichen aus Rohstoffen bestehen, deutlich stärker. Zudem ist die Branchenentwicklung sehr unterschiedlich. Einzelne Bereiche der M+E-Industrie konnten stärker von den Importen der Rohstoffländer profitieren als andere Branchen.

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Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr

Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digital
IW-Kurzbericht, 6. April 2017

Adriana Neligan / Edgar Schmitz Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digitalArrow

Jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe spart Material, indem es seine Produkte ressourceneffizient designt. Obwohl die zunehmende digitale Vernetzung in komplexen industriellen Produktionsabläufen neue Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung öffnet, ist fast die Hälfte der Industrieunternehmen, die beim Produktdesign ansetzt, nicht digital vernetzt. mehr

16. März 2017

Baumaschinenindustrie Schwächelnde Exporte schmälern UmsatzArrow

Im Jahr 2015 verzeichneten die Hersteller von Baumaschinen noch ein kräftiges Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. In den folgenden neun Monaten mussten sie trotz des anhaltenden Baubooms in Deutschland einen Gang zurückschalten. Grund dafür waren vor allem die schwächeren Exporte der Branche. mehr auf iwd.de