Aktuelle und regionale Marktinformationen sind für Investoren, vor allem im Bereich der Büromärkte, kaum vorhanden. Mit dem vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln entwickelten Büroimmobilienbedarfsindex (BIBIX) wird die Informationslage für den deutschen Büromarkt verbessert. Auf der Basis von Arbeitslosenzahlen und offenen Stellen für Bürobeschäftigte wird die zu erwartende Büroflächennachfrage ermittelt. Schließlich wird die Nachfrage nach Büroimmobilien maßgeblich durch die Anzahl der Büronutzer bestimmt. Die Veränderung der Büronachfrage wiederum beeinflusst die Ertragsentwicklung, also die Mieten und besonders den Leerstand bei Büroimmobilien. Erste Ergebnisse für den BIBIX zeigen, dass die Büronachfrage derzeit rückläufig ist. Vor allem in Frankfurt am Main und Düsseldorf hat die Finanzkrise erste Auswirkungen. Gemessen am langfristigen Durchschnitt war die Beschäftigungslage im Büromarkt insgesamt zuletzt noch relativ gut.

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Gastbeitrag, 17. August 2017

Holger Schäfer auf xing.com Kein Mensch darf abgeschrieben werdenArrow

Aktuell sieht es auf dem deutschen Arbeitsmarkt eigentlich gut aus. Doch nach wie vor sind rund eine Million Menschen langfristig Hartz-4-Empfänger, ähnlich hoch ist die Anzahl der Langzeitarbeitslosen. Auf der XING-Debattenplattform Klartext fordert IW-Ökonom Holger Schäfer Menschen nicht dauerhaft als chancenlos abzuschreiben. mehr

3. August 2017

Jürgen Matthes Arbeitsmärkte in Krisenländern lassen hoffenArrow

Mit Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern steckten gleich sechs der 19 Euroländer jahrelang in einer tiefen Krise. Die ist zwar längst nicht ausgestanden, aber zumindest die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten lässt hoffen – nur ein Land scheint nicht recht voranzukommen. mehr auf iwd.de

AfD-Wähler in NRW
IW-Kurzbericht, 1. August 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Judith Niehues NRW-Wahl: Nur wenige AfD-Wähler arbeitslosArrow

Obwohl die Bedingungen für einen Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl am 13. Mai 2017 günstig waren, fiel das Ergebnis eher schlecht aus. Besonders gut schnitt die AfD in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen des Ruhrgebiets mit hoher Arbeitslosigkeit ab. Arbeitslose selbst jedoch stellen nur eine kleine Gruppe des AfD-Elektorats, das sich hauptsächlich aus Angestellten und Arbeitern zusammensetzt. mehr