Im Gefolge der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wurden im Jahr 2009 in vielen Volkswirtschaften umfangreiche Konjunkturprogramme aufgelegt. Die bereits im Jahr 2009 einsetzende und sich im Jahr 2010 verstärkende wirtschaftliche Erholung führte zu einer Neubewertung der Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen. Bis dahin dominierte mehrheitlich die Skepsis gegenüber einer staatlichen Stabilisierungspolitik. Den automatischen Stabilisatoren wurde die Hauptrolle bei der Stabilisierung der Konjunktur zugesprochen, und die Multiplikatoren einer expansiven Fiskalpolitik wurden zumeist als eher klein angesehen. Aktuelle Untersuchungen weisen allerdings darauf hin, dass die Konjunkturprogramme in der jüngsten Krise stützend wirkten. Allerdings muss ab dem Jahr 2011 mit der Konsolidierung der durch die Konjunkturprogramme entstandenen Staatsschulden begonnen werden, um eine Beeinträchtigung des künftigen Wachstums zu vermeiden.

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Gastbeitrag, 21. August 2017

Mara Grunewald auf lindau-nobel.org Glücklicher denn jeArrow

Zufriedenheit ist ein spannendes Thema für Wissenschaftler und Politiker gleichermaßen. Die Messung von Lebenszufriedenheit bereichert die Diskussion darüber, was ein gutes Leben ausmacht, schreibt IW-Ökonomin Mara Grunewald im Blog zum 6. Lindauer Nobelpreisträgertreffen für Wirtschaftswissenschaften. mehr

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr