Im Jahr 2009 stiegen im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands die Lohnstückkosten infolge der globalen Wirtschaftskrise um annähernd 16 Prozent. Dies war im internationalen Vergleich auf Nationalwährungs-Basis gerechnet der höchste Anstieg. Die hierzulande drastisch gestiegenen Lohnstückkosten sind vor allem die Folge der durch die weitgehende Beschäftigungssicherung deutlich gesunkenen Produktivität. Dennoch ist das Produktivitätsniveau in Deutschland weiterhin hoch – die Vergleichsländer haben im Durchschnitt einen Rückstand von 16 Prozent. Deutschland erreicht im Ranking allerdings nur noch Platz acht. Das deutsche Lohnstückkostenniveau wurde im Jahr 2009 nur vom Vereinigten Königreich knapp übertroffen. Die Vergleichsländer haben aber im Durchschnitt ein um 18 Prozent niedrigeres Kostenniveau. Die Quartalsdaten zeigen, dass die Lohnstückkosten in Deutschland durch die Konjunkturerholung wieder deutlich sinken. Gleichwohl ist der Vorkrisenstand noch lange nicht erreicht.

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

6. Oktober 2017

Berit Schmiedendorf Anuga: Hot Beverages und BlumenkohlArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
Interview, 29. September 2017

Holger Schäfer in der Süddeutschen Zeitung Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendigArrow

Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr