Im Gefolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise hat sich in den USA die Arbeitsmarktlage in einem Ausmaß verschlechtert, das im amerikanischen Sozialsystem wegen der stärkeren Eigenverantwortung nicht vorgesehen ist. Um die krisenbedingten Einkommenslücken zu verringern, hat der Kongress im Februar 2009 den American Recovery and Reinvestment Act verabschiedet. Dieser enthält neben konjunkturstützenden Maßnahmen eine Vielzahl von befristeten sozialpolitischen Hilfen. Etwa 40 Prozent der 787 Milliarden US-Dollar fließen nach offiziellen Angaben in Entlastungen für Arbeitnehmer, Arbeitslose und Familien. Dabei werden in hohem Maß die mittleren Einkommensklassen begünstigt.

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24. März 2017

Interview „Der Braindrain ist das größte Problem“Arrow

Am Sonntag wählt Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, ein neues Parlament. Galina Kolev, IW-Expertin im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur, wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geboren. Mit dem iwd sprach Sie über die Probleme und Chancen ihres Heimatlands. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 16. März 2017

Galina Kolev Exportüberschuss mit den USA: eine RelativierungArrow

Der deutsche Exportüberschuss wird stark von den USA kritisiert. Zwar ist die deutsche Wirtschaft Vorreiter unter den EU-Mitgliedstaaten gemessen am absoluten Handelsbilanzüberschuss. Doch das Bild ändert sich, wird auch die wirtschaftliche Größe der einzelnen Länder berücksichtigt. Auch andere EU-Länder, allen voran Irland, dürften durch einen neuen Protektionismus Nachteile erfahren. mehr

Transatlantischer Handel
IW-Nachricht, 16. März 2017

Transatlantischer Handel Trumps verzerrte SichtArrow

Wenn Angela Merkel am Freitag auf Donald Trump trifft, wird es insbesondere um den transatlantischen Handel gehen. Deutschland steht mit seinem Exportüberschuss im Fokus der Kritik des US-Präsidenten. Dabei ist der Überschuss in der Handelsbilanz anderer EU-Staaten relativ betrachtet deutlich größer. mehr