Ein wirtschaftliches Engagement des Staates bedarf in einer Marktwirtschaft immer einer besonderen Begründung und sollte nur in engen notwendigen Grenzen stattfinden. Deshalb sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Unternehmen des Bundes privatisiert worden. Auf kommunaler Ebene hat die wirtschaftliche Betätigung zuletzt aber an Bedeutung gewonnen. Besonders viele Städte entdecken für sich die Energieversorgung als ein lukratives Geschäftsfeld. Aber auch in anderen Bereichen gibt es eine direkte Konkurrenz zu privaten Unternehmen. Dabei profitieren die Kommunen von steuerlichen Vorteilen. Eine Untersuchung der IW Consult zeigt Privatisierungspotenziale, die das Ausmaß der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kommunen reduzieren können.

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IW-Kurzbericht, 13. Juni 2017

Sarah Berger / Oliver Koppel / Enno Röben Deutschlands Hochburgen der Digitalisierung Arrow

Eine Big-Data-Analyse von Patentanmeldungen zeigt die Entstehungsorte deutscher Digitalisierungstechnologie. Leistungsstarke Cluster sind die süddeutschen Großstädte. Allein München bringt hierzulande jedes vierte Digitalisierungspatent hervor, mehr als jeder dritte Landkreis hingegen kein einziges. Nachholbedarf besteht noch in Ostdeutschland sowie im Nordwesten. mehr

26. April 2017

Interview „Amerika wäre eine riesige Steueroase“Arrow

Seit der Wahl Donald Trumps sorgen die US-Pläne, die Unternehmensbesteuerung zu reformieren, weltweit für Aufregung. Johannes Becker, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Münster, erklärt, was der Systemwechsel für Europa – insbesondere für die Exportnation Deutschland – bedeuten würde. mehr auf iwd.de

25. April 2017

Gastbeitrag US-Steuerreform: Brillant oder fatal?Arrow

In den USA wird eine geradezu revolutionäre Reform der Unternehmensbesteuerung diskutiert, mit der die weltweiten Besteuerungsprinzipien aufgegeben würden. Die Pläne sind zwar theoretisch brillant, bergen aber viele Risiken. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Handelskrieg, sagt Ralph Brügelmann, Steuerexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, in seinem Gastbeitrag. mehr auf iwd.de