Die deutsche Wirtschaft hat den im zweiten Quartal 2009 eingeschlagenen Erholungskurs bisher ungebremst fortgesetzt, wenngleich zuletzt mit schwächerem Tempo. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2010 um 1 ¾ Prozent zulegen. Im Jahr 2011 gewinnt die deutsche Konjunktur weiter an Tempo, was zu einem Wirtschaftswachstum in Höhe von gut 2 Prozent führt. Im vierten Quartal 2011 wird sogar das Produktionsniveau des Jahresdurchschnitts 2007 leicht übertroffen. Vor allem die Erholung der Weltwirtschaft und die steigenden Investitionen in den Schwellenländern bringen den deutschen Exportmotor wieder in Schwung. Damit setzt auch hierzulande wieder die Investitionstätigkeit der Unternehmen ein und die sich im Zeitablauf verbessernde Arbeitsmarktlage unterstützt im kommenden Jahr den privaten Konsum. Die Anzahl der Arbeitslosen wird im Jahresdurchschnitt 2011 gerade einmal bei gut 3,4 Millionen Personen liegen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7 ¾ Prozent. Insgesamt gingen somit in der Krise rund 150.000 Arbeitsplätze verloren – weniger als ein Drittel des Beschäftigungsabbaus im Zeitraum 2001 bis 2005. Das Staatsdefizit wird in Deutschland nach 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr bei 4 Prozent im Jahr 2011 liegen.

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23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de

8. Mai 2017

Michael Grömling Konjunkturprognose: Beschäftigung erreicht neuen RekordArrow

Bereits seit 2013 wächst die deutsche Wirtschaft fast ununterbrochen – und das wird vorerst auch so bleiben. Zwar schwächt sich das Wachstum 2017 laut IW-Prognose ein bisschen ab, doch das hat vor allem statistische Gründe. Besonders erfreulich: In diesem und im nächsten Jahr werden insgesamt eine Million neue Arbeitsplätze entstehen und die Beschäftigung auf ein neues Rekordniveau hieven. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 8. Mai 2017

IW-Forschungsgruppe Konjunktur IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2017Arrow

Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter auf Expansionskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2017 um gut 1 ½ Prozent und im Jahr 2018 um 1 ¾ Prozent zulegen. Dabei bremst in diesem Jahr die geringere Anzahl an Arbeitstagen die gesamtwirtschaftliche Leistung. mehr