Die Belastung des Straßenverkehrs mit Steuern und Abgaben ist in Europa nicht einheitlich geregelt. Vielfältige Steuersätze, unterschiedliche Bemessungsgrundlagen und verschiedene Abgaben zur Anmeldung eines Fahrzeugs prägen das Bild ebenso wie die unterschiedlichen Mineralölsteuersätze. Während bezüglich der Belastung von Nutzfahrzeugen vor allem die unterschiedlichen Straßennutzungsgebühren diskutiert werden, stehen die weiteren Steuern und Abgaben für Nutzfahrzeuge nicht im Rampenlicht. Auch hier gibt es erhebliche Unterschiede innerhalb Europas. Deutschland ist dabei ein teures Pflaster für den Besitz und Betrieb von Nutzfahrzeugen. Bei schweren Nutzfahrzeugen weisen nur das Vereinigte Königreich und Irland eine höhere Abgabenbelastung auf, bei mittleren Nutzfahrzeugen landet Deutschland hinter dem Vereinigten Königreich sogar auf dem zweiten Platz. Bei leichten Nutzfahrzeugen rangiert Deutschland auf Platz zehn der 23 betrachteten Länder.

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CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe
Veranstaltung, 9. Mai 2017

Presentation CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe Arrow

The transportation sector faces special challenges in the process of decarbonisation, since the need for mobility – both for people and goods – is rapidly increasing around the world, especially in the emerging economies. Because of road traffic’s key position in mobility, the future CO2 regulation of cars and trucks will play a substantial role in climate policy. mehr

Erbschaftsteuer: Flat-Tax-Modell schlecht für kleine Unternehmen
IW-Kurzbericht, 21. April 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Erbschaftsteuer: Flat-Tax-Modell schlecht für kleine UnternehmenArrow

Ein Flat-Tax-Modell mit einer breiten Bemessungsgrundlage und einem einheitlichen Steuersatz würde die Erbschaftssteuer vereinfachen. Im Vergleich zum jetzigen Recht müssten dann Erben von kleinen und mittleren Unternehmen höhere Steuern zahlen, während große Erb- und Schenkungsfälle in der Regel bessergestellt würden. mehr

"Der Spitzensteuersatz sollte später beginnen"
Interview, 19. April 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk „Der Spitzensteuersatz sollte später beginnen”Arrow

Der Wirtschaftsforscher Michael Hüther hat sich für späteren Einsatz des Spitzensteuersatzes ausgesprochen. Jeder elfte deutsche Steuerzahler müsse den Spitzensteuersatz zahlen, darunter seien selbst Facharbeiter, sagte Hüther im Deutschlandfunk. Er fragt: "Ist das wirklich das, was als Spitzensteuersatz gedacht ist?" mehr