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Deutschland ist ein Industrieland. In keiner anderen wirtschaftlich bedeutenden Volkswirtschaft erwirtschaftet die Industrie steigende Beiträge zur Wertschöpfung. Das Geheimnis dieses Erfolgs ist der Industrie-Dienstleistungsverbund. Die klassischen Industriebranchen erwirtschaften in Deutschland zusammen mit den wirtschaftsnahen Dienstleistungen rund 30 Prozent der Wertschöpfung. Dies gelingt nur, weil die Unternehmen sich im Strukturwandel mit seinen Megatrends der Globalisierung, der Tertiarisierung und der Wissensintensivierung behaupten. Die Ökonomen und die Politik wissen immer noch zu wenig über diesen Strukturwandel. Was macht Unternehmen erfolgreich? Was ist für die Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit wichtig? Für die Beantwortung dieser schwierigen Fragen gibt es bisher keine ausreichende empirische Datenbasis. Zwar hat sich das Datenangebot in Deutschland in der vergangenen Dekade erheblich verbessert. Neben einer deutlich erweiterten amtlichen Statistik gibt es wichtige Erhebungen mit Längsschnittcharakter, die aber immer nur Teilaspekte beleuchten. Das IW-Zukunftspanel schließt diese Lücke und nimmt alle wichtigen Facetten des Strukturwandels ganzheitlich in den Blick.

Gastbeitrag, 3. April 2017

Michael Grömling in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Die Vermessung der digitalen WeltArrow

Mehr und mehr prägt die Digitalisierung die Gesellschaft und die Wirtschaft. Für Statistiker und Ökonomen stellt diese Entwicklung eine gewaltige Herausforderung dar, schreibt IW-Ökonom Michael Grömling in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

IW-Kurzbericht, 26. März 2017

Jürgen Matthes Wirtschaftsentwicklung in SüdeuropaArrow

Die Wirtschaftslage in Südeuropa ist derzeit von deutlichen Unterschieden geprägt. Vor allem die Erfolge in Spanien und Portugal zeigen, dass Strukturreformen sich lohnen und ein Aufräumen im Bankensektor unerlässlich ist, das in Italien noch aussteht. mehr

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de