Im Jahr 2014 wurde in den teilnehmenden Ländern der reformpolitische Rückwärtsgang eingelegt. Deutschland und die Schweiz verzeichneten deutliche Rückgänge im Reformbarometer und auch Österreich schloss das Jahr mit einer roten Null ab.

Mit dem D A CH-Reformbarometer messen die beteiligten Institute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit dem Jahr 2002 die Reformdynamik in ihren Ländern. Die Analyse umfasste zunächst die Regierungsaktivitäten in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik sowie Steuer- und Finanzpolitik, die anhand eines festen Kriterienkatalogs bewertet wurden. Das Ausgangsniveau der entsprechenden Teilindikatoren wurde damals für alle Länder auf 100 Punkte gesetzt. Steigende Werte zeigen eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Beschäftigung und Wachstum gegenüber der Ausgangssituation an, während fallende Werte eine Verschlechterung signalisieren. Gegenstand der Analyse ist das politische Handeln und seine voraussichtlichen Konsequenzen. Diese Politikfolgenabschätzung erfasst die ursprünglich schon bestehenden Niveauunterschiede zwischen den Ländern jedoch nicht.

Zehn Jahre nach Erscheinen des ersten D A CH-Reformbarometers wurde die Methodik überarbeitet und die Betrachtung auf weitere Politikfelder ausgedehnt, die im Laufe des letzten Jahrzehnts an Bedeutung gewonnen hatten. Seit Januar 2011 wird somit auch Regierungshandeln in den Bereichen Bildungs-, Finanzmarkt-, Wettbewerbs- und Innovationspolitik im Rahmen des D A CH–Reformbarometers bewertet.

Gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der Wirtschaftskammer Österreich und Avenir Suisse

Thomas Puls / Robert Koza / Marco Salvi: Das D A CH-Reformbarometer für 2014 – Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de

Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kann
Gastbeitrag, 8. Mai 2017

Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kannArrow

Emmanuel Macron hat die Chance, mit Reformen für Wachstum in Frankreich zu sorgen und der EU neuen Schwung zu verleihen. Ein Gastbeitrag der IW-Ökonomen Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt. mehr

Frankreich vor der Stichwahl
IW-Kurzbericht, 5. Mai 2017

Galina Kolev / Berthold Busch Frankreich vor der StichwahlArrow

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Weil bei den Wah­len zum französischen Staatspräsidenten am 
23. April kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat, müssen die Franzosen am 7. Mai zwischen zwei Kandidaten entscheiden. Die Franzosen haben jetzt die Möglichkeit, einen Präsidenten zu wählen, der der französischen Wirtschaft neue Impulse geben kann. mehr