Die Umsetzung der BRRD erfolge in Deutschland durch das Sanierungsund Abwicklungsgesetz (SAG). Vor Nutzung des aus Bankenabgaben finanzierten Abwicklungsfonds ist durch die BRRD und die SRMD eine private Verlustbeteiligung von mindestens 8 Prozent der Bilanzsumme vorgesehen. Die europäischen State-Aid-Rules schreiben ebenfalls eine private Verlustbeteiligung von mindestens 8 Prozent der Bilanzsumme vor, bevor staatliche Hilfen gewährt werden dürfen. Eine Nebenwirkung der Gläubigerbeteiligung ist, dass Bankanleihen aus Gläubigersicht riskanter geworden sind. Die Gläubiger verlangen deshalb eine höhere Risikoprämie für Bankanleihen, was die Refinanzierung der Banken verteuert.

IW-Report

Markus Demary: Stellungnahme zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesverwaltungsgesetzes

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Veranstaltung, 23. November 2017

20. Finanzmarkt Round-Table Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik – Erlösung oder neuer Schock?Arrow

Während die einen ein schnelles Ende des Niedrigzinses herbeisehnen, befürchten andere einen neuen Schock mit Rückwirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden ein zum 20. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

10. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Aktien müssen attraktiver werdenArrow

Die Zahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken – und die Investoren stecken ihr Geld lieber in andere Beteiligungsformen. Doch mit gezielten Maßnahmen ließe sich die Attraktivität der Börse wieder steigern. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 9. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Was sind die Gründe für die rückläufigen Börsengänge?Arrow

Die Anzahl an börsennotierten Unternehmen in Deutschland und weiteren Industrieländern wie dem Vereinigten Königreich und den USA nimmt seit mehreren Jahren ab. Es gibt deutlich mehr Börsenabgänge als Börsengänge. mehr