Für den IW Financial Expert Survey werden quartalsweise die Volkswirte von Banken und Versicherungen zu ihrer Einschätzung für die kommenden 3 bzw. 6 Monate befragt.

Die Auswertung der Prognosen für das 3. Quartal 2016 zeigt, dass die Experten bis zum Jahresende 2017 im Schnitt von höheren Zinsen, steigenden Aktienkursen, einer Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und steigenden Ölpreisen ausgehen. Für die Geldpolitik der europäischen Zentralbank erwarten sie in diesem und im kommenden Jahr eine Fortführung des geldpolitischen Kurses mit einem Hauptrefinanzierungssatz von 0,0 Prozent und einem Einlagensatz von -0,4 Prozent. Zudem erwarten die Prognostiker eine Fortführung des Anleihenankaufprogramms in geringerem Umfang über das Jahr 2017 hinaus.

Bei der Auswertung der Prognosegüte aller drei- und sechs-Monatsprognosen der befragten Experten für den Zeitraum vom vierten Quartal 2014 bis zum zweiten Quartal 2017 erzielten die Prognostiker der DZ Bank mit 66,7 Prozent richtigen Vorhersagen den ersten Platz, gefolgt von den Experten der Commerzbank (63,5 Prozent) und der Hamburger Sparkasse (62,7 Prozent). Bester Punktprognostiker ist die National-Bank, gefolgt von der Commerzbank und der Bayerischen Landesbank.

IW-Report

Markus Demary: IW Financial Expert Survey – 3. Quartal 2017

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