Um eine Kontinuität der Ergebnisse zu gewährleisten, hat das IW die Methodik des ZEW übernommen. Die zu prognostizierenden Größen sind weiterhin der Kurzfristzins, der Langfristzins, der Dow Jones Stoxx 50 Index, der DAX, der EUR/USD-Wechselkurs (US-Dollar pro 1 Euro) sowie der Ölpreis in US-Dollar.

Die Auswertung der Befragungsergebnisse zeigt, dass die befragten Experten bis zum Ende des dritten Quartals 2017 im Durchschnitt einen Anstieg des kurzfristigen Zinses auf -0,29 Prozent und einen Anstieg des langfristigen Zinses auf 0,56 Prozent erwarten. Die Experten erwarten, dass der Zinsanstieg von einer Stagnation der Aktienkurse, einer Abwertung des Euro gemessen in US-Dollar um -2,3 Prozent sowie eines Anstiegs des Ölpreises um 3,1 Prozent begleitet wird.

Bei der Auswertung der Prognosegüte aller 3- und 6-Monatsprognosen der befragten Experten für den Zeitraum vom dritten Quartal 2014 bis zum ersten Quartal 2017 erzielten die Prognostiker der Commerzbank mit 62,7 Prozent richtigen Vorhersagen den ersten Platz, gefolgt von den Experten der Hamburger Sparkasse (61,1 Prozent) und der UniCredit (58,7 Prozent). Bester Punktprognostiker ist die National-Bank, gefolgt von der Commerzbank und der Nord/LB.

IW-Report

Markus Demary: IW Financial Expert Survey – 2. Quartal 2017

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Veranstaltung
Veranstaltung, 23. November 2017

20. Finanzmarkt Round-Table Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik – Erlösung oder neuer Schock?Arrow

Während die einen ein schnelles Ende des Niedrigzinses herbeisehnen, befürchten andere einen neuen Schock mit Rückwirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden ein zum 20. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

Markus Demary in LSE Business Review
Gastbeitrag, 20. September 2017

Markus Demary in LSE Business Review The US should not roll back financial regulation Arrow

The Dodd-Frank Act is not perfect, but it's a framework that can mitigate systemic risks, writes Markus Demary, senior economist in the research unit financial and real estate markets at the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln). mehr

EZB: Geldpolitik braucht klare Grenzen
IW-Nachricht, 15. August 2017

Markus Demary EZB: Geldpolitik braucht klare GrenzenArrow

Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht heute Zweifel an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geäußert und den Europäischen Gerichtshof erneut um Prüfung gebeten. Diesmal geht es um das Public Sector Purchase Program (PSPP), in dessen Rahmen die EZB bereits Anleihen im Wert von 1,6 Billionen Euro erworben hat. Die Grenzen der Wertpapierkäufe müssen dringend konkretisiert werden. mehr