Diese schriftliche Stellungnahme bezieht sich vorwiegend auf TTIP. Die Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) haben eine unerwartet dynamische und zuweilen sehr skeptische Debatte entfacht. Einige kritische Argumente in dieser Diskussion sind durchaus gerechtfertigt und machen konstruktives Handeln der politischen Akteure oder auch das bewusste Ziehen von Grenzen in den Verhandlungen nötig. Andere Thesen der Skeptiker erscheinen eher überzogen und können unnötige Ängste in der Bevölkerung schüren. Es ist Aufgabe von Wissenschaft und Politik, hier mit einer nüchternen und objektiven Analyse die Spreu vom Weizen zu trennen und konstruktive Handlungsoptionen aufzuzeigen. In dieser Stellungnahme werden zunächst die ökonomischen und politischen Vorteile von TTIP herausgestellt. Im Anschluss daran werden die wesentlichen Argumente der Kritiker auf ihre Substanz hin geprüft.

Stellungnahme für die Schriftliche Anhörung im Europaausschuss des Hessischen Landtages

Jürgen Matthes: Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA

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16. Oktober 2017

Hubertus Bardt Afrika: Viele Probleme, viele ChancenArrow

Der afrikanische Kontinent wird von Europäern oft als ein einziges Land wahrgenommen, tatsächlich aber beheimatet er 54 Staaten mit teils sehr unterschiedlichen geografischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen. Die Prognosen für Afrika reichen von „dauerhafter Krisenkontinent“ bis zur „globalen Wirtschaftsmacht“. Für eine bessere Vorhersage lohnt ein genauerer Blick. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 11. Oktober 2017

Jürgen Matthes Unternehmensübernahmen durch chinesische Firmen in Deutschland und Europa Arrow

Aktuell wird in Deutschland und auf europäischer Ebene darüber diskutiert, ob es zusätzliche Beschränkungen für Unternehmensaufkäufe durch Firmen aus dem Ausland, vor allem aus China geben soll. Insofern ist ein genauerer Blick auf die ökonomischen Effekte von (möglicherweise subventionierten) Aufkäufen europäischer Unternehmen aus Niedrigtechnologieländern nötig. mehr

Die Politik muss bei chinesischen Übernahmen genauer hinsehen
Gastbeitrag, 10. Oktober 2017

Jürgen Matthes auf Focus Online Die Politik muss bei chinesischen Übernahmen genauer hinsehenArrow

Angesichts zunehmender Übernahmen europäischer Unternehmen durch chinesische Investoren hat die EU-Kommission vorgeschlagen, ausländische Investitionen in Europa künftig genauer zu prüfen. Der Schritt ist sinnvoll, birgt aber Risiken, schreibt IW-Ökonom Jürgen Matthes in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr