Diese schriftliche Stellungnahme bezieht sich vorwiegend auf TTIP. Die Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) haben eine unerwartet dynamische und zuweilen sehr skeptische Debatte entfacht. Einige kritische Argumente in dieser Diskussion sind durchaus gerechtfertigt und machen konstruktives Handeln der politischen Akteure oder auch das bewusste Ziehen von Grenzen in den Verhandlungen nötig. Andere Thesen der Skeptiker erscheinen eher überzogen und können unnötige Ängste in der Bevölkerung schüren. Es ist Aufgabe von Wissenschaft und Politik, hier mit einer nüchternen und objektiven Analyse die Spreu vom Weizen zu trennen und konstruktive Handlungsoptionen aufzuzeigen. In dieser Stellungnahme werden zunächst die ökonomischen und politischen Vorteile von TTIP herausgestellt. Im Anschluss daran werden die wesentlichen Argumente der Kritiker auf ihre Substanz hin geprüft.

Stellungnahme für die Schriftliche Anhörung im Europaausschuss des Hessischen Landtages

Jürgen Matthes: Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

2. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer einsArrow

Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de

Interview, 2. August 2017

Michael Hüther auf stahl-blog.de Protektionismus: „Erhebliches Gefährdungspotenzial“Arrow

Trump, Brexit, zunehmender Protektionismus: Ist dies das Ende offener Grenzen? Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, spricht im Interview mit „Stahl – Das Magazin“ über eine Weltwirtschaft unter veränderten Vorzeichen, mögliche Folgen für die deutsche Wirtschaft und die daraus resultierende Lage der Stahlindustrie. mehr

Pressemitteilung, 25. Juli 2017

Berthold Busch Brexit gefährdet Lieferketten Arrow

Ein harter Brexit würde die Wirtschaft auf beiden Seiten des Kanals stark treffen, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Vor allem die weit verzweigten Lieferketten deutscher Schlüsselindustrien könnten leiden. mehr