Eine breite Öffentlichkeit unterstützt das mit der Bildungsplanreform 2016 formulierte Ziel des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, ein Fach Wirtschaft einzuführen. Diese hat als „Initiative für ein Fach Wirtschaft in der Sekundarstufe I“ im Februar 2015 eine Erklärung veröffentlicht, in der die Verantwortlichen für den Bildungsplan 2016 bestärkt werden, wie geplant das Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung für die Sekundarstufe I einzuführen und die vorgelegten Bildungsplanentwürfe weiterzuverfolgen. Dieser Initiative gehören 19 Organisationen aus Schule, Hochschule, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft an – wie zum Beispiel der Gemeinde-, Kreis- und Städtetag Baden-Württemberg, der Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg, der Realschullehrerverband Baden-Württemberg, die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg, die Industrie- und Handelskammer, der Handwerkstag Baden-Württemberg sowie die Arbeitgeber Baden-Württemberg und der Arbeitgeberverband Südwestmetall.

Nun verkündete der DBG Baden-Württemberg, dass die Anhörungsfassungen den zum Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung den gewerkschaftlichen Anforderungen noch nicht genügten. Der DGB stützt sich bei dieser Aussage auf ein Gutachten, das dieser bei Prof. Dr. Birgit Weber, Universität zu Köln, in Auftrag gegeben hatte. Diese Stellungnahme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ist eine Reaktion auf das Gutachten von Birgit Weber.