Eine breite Öffentlichkeit unterstützt das mit der Bildungsplanreform 2016 formulierte Ziel des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, ein Fach Wirtschaft einzuführen. Diese hat als „Initiative für ein Fach Wirtschaft in der Sekundarstufe I“ im Februar 2015 eine Erklärung veröffentlicht, in der die Verantwortlichen für den Bildungsplan 2016 bestärkt werden, wie geplant das Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung für die Sekundarstufe I einzuführen und die vorgelegten Bildungsplanentwürfe weiterzuverfolgen. Dieser Initiative gehören 19 Organisationen aus Schule, Hochschule, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft an – wie zum Beispiel der Gemeinde-, Kreis- und Städtetag Baden-Württemberg, der Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg, der Realschullehrerverband Baden-Württemberg, die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg, die Industrie- und Handelskammer, der Handwerkstag Baden-Württemberg sowie die Arbeitgeber Baden-Württemberg und der Arbeitgeberverband Südwestmetall.

Nun verkündete der DBG Baden-Württemberg, dass die Anhörungsfassungen den zum Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung den gewerkschaftlichen Anforderungen noch nicht genügten. Der DGB stützt sich bei dieser Aussage auf ein Gutachten, das dieser bei Prof. Dr. Birgit Weber, Universität zu Köln, in Auftrag gegeben hatte. Diese Stellungnahme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ist eine Reaktion auf das Gutachten von Birgit Weber.

Entgegnung zur Stellungnahme von Birgit Weber

Helmut E. Klein: Bildungsplan Wirtschaft sichert ökonomische Grundbildung!

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IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

Hans-Peter Klös Entwicklung der Bildungsausgaben seit 1995Arrow

Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr