Recently, some influential empirical studies found evidence in favour of a negative relationship between income inequality and economic growth, implying the conclusion that inequality reducing policies will foster economic growth. The studies have in common that they all rely on the System GMM dynamic panel estimator. We argue that this estimator is most likely to suffer from a severe weak instrument problem in the inequality-growth setting because lagged differences of inequality have practically no explanatory power for current inequality levels. Thus, it is biased in the direction of OLS and fails to control for country heterogeneity. Using traditional Fixed Effects models or Difference GMM estimators yields positive coefficients on the inequality variable. Furthermore, we find evidence for a nonlinear relationship between inequality and growth when considering a sample of developed and developing economies. Thus, the effect of net income inequality on growth seems to be negative only for less-developed countries and for countries with high levels of inequality, and non-significant or rather positive otherwise.

IW-Report

Galina Kolev / Judith Niehues: The Inequality-Growth Relationship – An Empirical Reassessment

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Berliner Gespräche Frühjahrstagung 2017
Veranstaltung, 27. April 2017

Berliner Gespräche Frühjahrstagung 2017 20 Jahre nach der Ruck-Rede: Wie der „kranke Mann Europas“ geheilt wurde – und wie er gesund bleibtArrow

„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, forderte Roman Herzog vor 20 Jahren. Seit langem gilt diese Rede als wichtiger Impuls für jenen politischen Reformprozess, der eine wesentliche Grundlage des heutigen Erfolges ist. Auf unserer Frühjahrstagung möchten wir mit Ihnen diskutieren, wie der nächste Ruck aussehen könnte, der durch Deutschland gehen muss. mehr

IW-Trends, 12. April 2017

Michael Grömling Entwicklung der makroökonomischen Einkommensverteilung in DeutschlandArrow

Zunehmende Ungleichheit wird für Wachstumsprobleme und eine politische Polarisierung in einer Reihe von fortgeschrittenen Volkswirtschaften verantwortlich gemacht. In einer Studie hat das IW Köln nun die funktionelle Einkommensverteilung in Deutschland untersucht. Damit soll die Frage, ob sich im makroökonomischen Produktionsprozess die Einkommensentstehung weg von den Arbeitseinkommen entwickelt hat, empirisch beantwortet werden. mehr

Lohnquote weitgehend stabil
IW-Pressemitteilung, 12. April 2017

Arbeits- und Kapitaleinkommen Lohnquote weitgehend stabilArrow

In der Debatte um ein Auseinanderdriften von Arm und Reich ist in letzter Zeit auch immer wieder eine These aufgekommen: Arbeitseinkommen würden im Vergleich zu Kapitaleinkommen zunehmend an Bedeutung verlieren. Eine Studie des IW Köln kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Anteil am Gesamteinkommen, den Arbeitnehmer erwirtschaften, ist in Deutschland weitgehend stabil. mehr