Eine stärkere Auslandsmobilität während des Studiums ist sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene im Rahmen des Bologna-Prozesses ein zentrales bildungspolitisches Ziel. Für einen Auslandsaufenthalt während des Studiums lassen sich ausgehend von den Ergebnissen der DAAD/IW-Befragung von 1.008 Personalverantwortlichen und auf der Basis vorausgegangener Studien fünf Gründe formulieren. Erstens verlangt der fortschreitende Prozess der Globalisierung vor allem in einem Land wie Deutschland, das tief in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden ist, eine Vorbereitung auf berufliche Tätigkeiten, die zunehmend durch internationale Bezüge gekennzeichnet sein werden. Zweitens zeigt sich in einer Reihe von Befunden aus Absolventen- und Beschäftigerbefragungen, dass Auslandsaufenthalte nicht nur die immer notwendiger werdenden auslandsrelevanten Kompetenzen wie Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz verbessern, sondern darüber hinaus auch noch weitere relevante Fähigkeiten fördern. Dies führt drittens dazu, dass auslandserfahrene Absolventen gegenüber gleich qualifizierten Bewerbern ohne Auslandserfahrung mit besseren Einstellungschancen rechnen können. Außerdem haben sie viertens mehr Optionen, Tätigkeiten mit internationalen Bezügen zu übernehmen, deren Relevanz für die Unternehmen künftig zunehmen wird. Fünftens zeigen sich nach Auffassung der Unternehmen positive Effekte für die berufliche Leistungsfähigkeit insgesamt, was sich vor allem bei international tätigen Unternehmen durch einen Gehaltsvorsprung gegenüber nicht mobilen Absolventen auszahlen kann.

IW-Report

Christiane Konegen-Grenier / Beate Placke: Fünf gute Gründe für ein Auslandsstudium

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12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

6. Juni 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Topmanagerinnen: Vorbild USAArrow

In Deutschland werden zwar nach und nach mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt, doch ins Topmanagement dringen nur wenige vor. Andere Länder sind da schon deutlich weiter. Vor allem in den Vereinigten Staaten gibt es viele Managerinnen, die als Geschäftsführerin oder im Vorstand Verantwortung übernehmen. mehr auf iwd.de