Die schnellen und kräftigen Mietpreissteigerungen in den deutschen Großstädten sind die Folge eines zu knappen Wohnungsangebots, was wiederum auf stark steigende Baukosten zurückgeführt werden kann. Diese kann die Politik beeinflussen und damit den Wohnungsbau stimulieren. Die folgende Tabelle fasst noch einmal die wichtigsten Maßnahmen und deren Wirkung zusammen.

Die Übersicht zeigt, dass die Sicherstellung von genügend Wohnraum und damit auch die Gewährleistung einer günstigen Wohnraumversorgung eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Der Bund, die Länder als auch die Kommunen sind gefordert gemeinsam den Rahmen für den Wohnungsbau in den derzeit wachsenden Metropolen zu verbessern. Daher ist es besonders wichtig, dass allen Beteiligten die Bedeutung des Wohnungsbaus bewusst ist, denn viel zu oft wurden in der Vergangenheit Bauprojekte aus verschiedensten Gründen verhindert und behindert. Angesichts der Bedeutung des Wohnens und der Wohnkosten ist es aber wichtig dem Wohnungsbau eine Vorfahrtsrolle zu gewähren. Dies schließt nicht aus, dass Bauvorhaben aus guten Gründen abgelehnt werden, doch dies sollte die Ausnahme und nicht die Regel darstellen.

IW policy paper

Michael Voigtländer: Optionen für bezahlbaren Wohnraum – Ein policy paper in Kooperation mit dem ZIA Deutschland (Zentraler Immobilien Ausschuss)

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„Wohnen in Deutschland 2017“
Gutachten, 22. März 2017

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Kaufen oder mieten: Lohnt der Kauf von Wohneigentum? Wie viel Jahresnettoeinkommen müssen Käufer in den verschiedenen Regionen für den Erwerb einer Immobilie aufwenden? Diese und andere spannende Fragen beantwortet die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland“ 2017. mehr

Trends in der Wohneigentumsbildung
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Trotz niedriger Zinsen stagniert die Wohneigentumsbildung. In einem Gutachten für die Schwäbisch Hall Stiftung bauen-leben-wohnen hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln untersucht, welche Maßnahmen mehr Haushalten Wohneigentum ermöglichen würden. mehr

Wohneigentumsförderung
IW-Pressemitteilung, 2. März 2017

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