Die fortschreitende Digitalisierung macht Anpassungen des Urheberschutzes erforderlich. Sowohl das Europäische Parlament als auch die Europäische Kommission haben dazu inzwischen Vorschläge vorgelegt. Hintergrund ist, dass die Art, wie kreative Güter produziert und verbreitet werden, durch digitale Technologien und die Verbreitung des Internet stark verändert wurde. Eine Herausforderung, die sich dadurch ergibt, ist die Anwendung des Ursprungslandprinzips und die daraus resultierende Praxis des Geo-Blocking. Eine weitere Herausforderung besteht in Bezug auf die Frage der Weiterveräußerung digitaler Güter. Die einzelnen Stakeholder haben unterschiedliche Interessen bezüglich der Problemfelder. So zeigt sich beispielsweise, dass die Konsumenten (private oder institutionelle Nutzer) ein Interesse an der Weiterveräußerung digitaler Güter haben, die Anbieterseite (Autoren, Verwertungsgesellschaften, Verleger) dieses hingegen nicht hat. Der Parlamentsvorschlag zur Urheberrechtsreform entspricht eher den gewünschten politischen Maßnahmen der Anbieter als denen der Nachfrager. Bei zukünftigen Entscheidungen auf EU-Ebene sollte versucht werden, einen nachvollziehbaren Rechtsrahmen zu schaffen und somit Rechtssicherheit zu erzeugen.

IW policy paper

Marie Möller: Digitalisierung und europäischer Urheberschutz – Zwischen ökonomischen Herausforderungen und Stakeholder-Interessen

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IW policy paper

Marie Möller: Digitisation and European Copyright Protection – Between Economic Challenges and Stakeholder Interests

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Lernen und Arbeiten in der digitalen Welt
Veranstaltung, 11. Mai 2017

62. Bildungspolitisches Treffen Lernen und Arbeiten in der digitalen WeltArrow

Die Digitalisierung erschließt immer mehr Bereiche unseres Lebens und beruflichen Wirkens. Auf dem 62. Bildungspolitischen Treffen möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, welche Potenziale und Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt und welche Ansatzpunkte sich für Politik, Wirtschaft und Forschung bieten. mehr

„Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern schon jetzt den Arbeitsmarkt”
Interview, 25. April 2017

Hans-Peter Klös in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern schon jetzt den Arbeitsmarkt”Arrow

Warum die Furcht vor einer neuen Massenarbeitslosigkeit übertrieben ist, wie groß das prognostizierte zusätzliche Wertschöpfungspotential für den Maschinen- und Anlagenbau ist und wie der Strukturwandel die qualifikatorischen Anforderungen an Arbeitnehmer verändert, erklärt IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digital
IW-Kurzbericht, 6. April 2017

Adriana Neligan / Edgar Schmitz Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digitalArrow

Jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe spart Material, indem es seine Produkte ressourceneffizient designt. Obwohl die zunehmende digitale Vernetzung in komplexen industriellen Produktionsabläufen neue Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung öffnet, ist fast die Hälfte der Industrieunternehmen, die beim Produktdesign ansetzt, nicht digital vernetzt. mehr