Die Debatte über einen vermeintlichen globalen Währungskrieg ist durch die sehr expansive Geldpolitik vieler Industrieländer wieder aufgeflammt. Denn diese Politik führt zu Währungsabwertungen und damit tendenziell zu einer Verbesserung der internationalen preislichen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft relativ zu ihren Wettbewerbern. Aus diesem Grund wiederholte der brasilianische Finanzminister Guido Mantega schon im Herbst 2012 – anlässlich des dritten Aufkaufprogramms für Staatsanleihen der US-Notenbank – seinen schon im September 2010 erhobenen Vorwurf eines globalen Währungskrieges. Jüngst hat der Schwenk des neuen japanischen Notenbankchefs Haruhiko Kuroda hin zu einer extrem expansiven Geldpolitik international viel Kritik auf sich gezogen – aus den USA und von der Europäischen Zentralbank (EZB) ebenso wie von der russischen Notenbank. In der Folge fand sich das Thema Währungskrieg auch auf der Agenda der jüngsten Tagungen der G7- und G20-Staaten. Aus Frankreich kamen im Zuge dieser Debatte bereits Forderungen nach einer aktiven Wechselkurspolitik für Europa. Dieser Beitrag hinterfragt die These vom Währungskrieg und nimmt dazu die Währungsrelationen zwischen den großen Industrieländern in den Blick.

IW policy paper

Die These vom globalen Währungskrieg und das Trilemma der internationalen Währungspolitik
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EU-Reform: Europa, pack es an!
Gastbeitrag, 8. August 2017

Agnès Bénassy-Quéré, Michael Hüther, Philippe Martin und Guntram Wolff auf Spiegel Online und in Le Monde EU-Reform: Europa, pack es an!Arrow

Die Europäische Union hat jetzt die Chance, sich zu erneuern - wenn sie die richtigen Weichen stellt. Was muss jetzt getan werden? Drei gemeinsame Vorschläge von vier europäischen Wirtschaftsexperten auf Spiegel Online und in der französischen Tageszeitung Le Monde (die französische Version steht unter dem deutschen Beitrag). mehr

3. August 2017

Jürgen Matthes Arbeitsmärkte in Krisenländern lassen hoffenArrow

Mit Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern steckten gleich sechs der 19 Euroländer jahrelang in einer tiefen Krise. Die ist zwar längst nicht ausgestanden, aber zumindest die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten lässt hoffen – nur ein Land scheint nicht recht voranzukommen. mehr auf iwd.de

2. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer einsArrow

Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de