Ziel dieser Studie ist es, das Vertrauenskapital einer Volkswirtschaft im europäischen Vergleich im Rahmen einer Längsschnittanalyse von 2000 bis 2014 zu untersuchen. Der Vertrauensindex umfasst zwanzig Länder und zeigt die Entwicklung in den Teilindizes Vertrauen in das politische System, Vertrauen in das Wirtschaftssystem und Vertrauen in das Gesellschaftssystem eines jeden Landes. Die Stärken und Schwächen der Länder in Relation zu anderen Staaten werden aufgezeigt, um Impulse für Maßnahmen zu geben, mit denen Vertrauen gestärkt werden kann. Deutschland liegt auf Rang 7 von 20. Beim Vertrauen in das Wirtschaftssystem erreicht Deutschland Rang 4, beim Vertrauen in das politische System Rang 6 und beim Vertrauen in das Gesellschaftssystem Rang 9. Im Gesamtindex belegen Dänemark, Schweden und Finnland die ersten drei Plätze. Griechenland ist das Schlusslicht im internationalen Vertrauensvergleich. Zahlreiche Studien belegen den positiven Zusammenhang zwischen Vertrauen und Wirtschaftswachstum. Auch zwischen dem Vertrauensindex und dem Wohlstand der betrachteten Länder besteht eine hohe positive Korrelation. Vertrauen und Lebenszufriedenheit hängen ebenfalls eng zusammen, so dass diese Kurzstudie auch zeigt, warum es sich in Deutschland und den skandinavischen Ländern besonders gut leben lässt.

IW policy paper

Dominik H. Enste / Marie Möller: IW-Vertrauensindex 2015 – Vertrauen in Deutschland und Europa

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Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

Brexit
IW-Nachricht, 19. Juni 2017

Jürgen Matthes Brexit: Missverständnisse vermeidenArrow

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen. mehr