Viele deutsche Unternehmen haben sich auf die Entwicklung und Angebote von Technologien und Problemlösungen im Bereich Umwelt, Klima und Energie spezialisiert. Hierzu gehören insbesondere die traditionellen Anbieter von Umwelttechnologien aus Abfall-, Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie Luftreinhaltung oder Lärmbekämpfung. Von wachsender Bedeutung ist aber auch das Segment der energie- und klimaschutzbezogenen Technologien und Dienstleistungen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Technologien zur optimalen Energienutzung oder zur Nutzung von regenerativen Energien oder um Energieumwandlungstechnologien. Das Segment der erneuerbaren Energien umfasst die Bereiche Windenergie, Sonnenenergie, Erdwärme, Wasserkraft und Biomasse.

In vielen der genannten Gebiete nimmt die deutsche Wirtschaft dank ihrer technologischen und konzeptionellen Kompetenzen eine Spitzenposition ein, die insbesondere auf langjährige Forschungspraxis und Investitionen zurückzuführen ist. So liegt der Weltmarktanteil deutscher Unternehmen in den verschiedenen Märkten der Umwelttechnologien nach groben Einschätzungen auf Basis von Experteninterviews und Recherchen zwischen 5 und 30 Prozent (Stand 2007, Umweltwirtschaftsbericht 2009). Eine besondere Marktstellung zeichnet sich dabei in den Technologien der nachhaltigen Energieerzeugung und der Abfall- und Kreislaufwirtschaft ab. Hier entfällt auf deutsche Unternehmen mehr als ein Viertel des weltweiten Marktes. Dieser Marktanteil kann sich aufgrund der technologischen Stärken der deutschen Unternehmen einerseits und der zunehmenden Nachfrage nach grünen Technologien und Dienste anderseits noch vergrößern.

Im Rahmen der aktuellen Befragung des IW-Umweltexpertenpanels aus der Wirtschaft (siehe Was Unternehmen brauchen) werden die Stärken der deutschen Unternehmen im internationalen Wettbewerb primär in drei Feldern gesehen: Energieeffizienz (87 Prozent), Abfallwirtschaft und Recycling (84 Prozent) und erneuerbare Energien (81 Prozent). Knapp 70 Prozent der Befragten schätzen die Wettbewerbsposition der hiesigen Unternehmen auf den Gebieten Wasser und Abwasser sowie Luftreinhaltung als hoch ein. Gut die Hälfte der Befragten bescheinigt der deutschen Wirtschaft eine große Wettbewerbsstärke im Bereich Klimaschutz, aber nur 21 Prozent bei der Anpassung an Klimaveränderungen. Mit weiteren Innovationen und Investitionen kann die Stärke der deutschen Unternehmen auf den wachsenden nationalen und internationalen Märkten zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition und zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen führen.

16. November 2017

Berit Schmiedendorf Die Küche bleibt immer öfter kaltArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Insgesamt können Verbraucher aus mehr als 170.000 Lebensmitteln und Zutaten ihren persönlichen Speiseplan zusammenstellen. Das Angebot an Nahrungsmitteln ist gigantisch, doch immer weniger Menschen kochen regelmäßig. mehr auf iwd.de

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de

1. September 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Ideenmanagement: Der Schatz in den KöpfenArrow

In Banken und Versicherungen beteiligen sich gerade einmal 12 Prozent der Beschäftigten am Ideenmanagement – in der Metall- und Elektro-Industrie dagegen bringen fast zwei Drittel der Beschäftigten ihre Firmen mit Verbesserungsvorschlägen voran. Wie gut oder schlecht das Ideenmanagement in einem Unternehmen funktioniert, liegt vor allem an den Führungskräften. mehr auf iwd.de