Vorbild ist die im September 1954 zwischen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Deutschen Gewerkschaftsbund geschlossene "Margarethenhof-Vereinbarung". Die wichtigsten Elemente der Vereinbarung waren: die Einrichtung tariflicher Schlichtungsstellen mit paritätischer Besetzung ohne neutralem Vorsitzenden, die automatische Befassung der Schlichtungsstelle mit einem Konflikt, sobald Tarifverhandlungen scheiterten, die Verlängerung der tariflichen Friedenspflicht bis zum Ende der Schlichtung und die Unverbindlichkeit des Schlichterspruchs. Ein Überblick der verschiedenen Regelungen zeigt, dass die einzelnen Punkte in unterschiedlicher Weise umgesetzt wurden.

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Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

Tarifverhandlungen Berliner Flughäfen Vermitteln reicht nichtArrow

Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

Verhandlungsmanagement Mehr Professionalität – weniger EskalationArrow

In einem Tarifkonflikt können durch gutes Verhandeln effiziente Lösungen gefunden werden, die das Arbeitskampfrisiko verringern. Dies verlangt aber eine Professionalisierung des Verhandlungsmanagements. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

Mediation Lohnendes Investment Arrow

Eine Mediator verbessert den Verhandlungsprozess in Tarifverhandlungen. Dadurch können sich die Tarifparteien stärker auf die inhaltlichen Aspekte konzentrieren. So steigert eine Mediation die Einigungschancen. mehr