Arbeitskämpfe Image

Im langfristigen Vergleich konzentrierten sich Arbeitskämpfe überwiegend auf das Produzierende Gewerbe. Dabei gingen die meisten Ausfalltage auf das Konto der IG Metall. Das hat sich seit 2006 geändert. Seitdem entfallen jährlich zwischen 51 und 98 Prozent aller Ausfalltage auf Dienstleistungsbranchen. Besonders streikfreudig verhält sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Spartengewerkschaften sind zwar ebenfalls streikfreudig, verursachen aber viel weniger Ausfalltage als eine Großgewerkschaft. Warum ver.di so streikfreudig geworden ist, hat viele Gründe. Ein Grund ist die harte Gewerkschaftskonkurrenz. Leidtragende sind Dritte, vor allem in der Daseinsvorsorge.

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Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

Tarifverhandlungen Berliner Flughäfen Vermitteln reicht nichtArrow

Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

Verhandlungsmanagement Mehr Professionalität – weniger EskalationArrow

In einem Tarifkonflikt können durch gutes Verhandeln effiziente Lösungen gefunden werden, die das Arbeitskampfrisiko verringern. Dies verlangt aber eine Professionalisierung des Verhandlungsmanagements. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

Mediation Lohnendes Investment Arrow

Eine Mediator verbessert den Verhandlungsprozess in Tarifverhandlungen. Dadurch können sich die Tarifparteien stärker auf die inhaltlichen Aspekte konzentrieren. So steigert eine Mediation die Einigungschancen. mehr