Image

Überdurchschnittlich betroffen waren auch Spanien mit 147, Dänemark mit 123, Frankreich mit 101 und Italien mit 92 Ausfalltagen pro Jahr. Im Mittelfeld des Vergleichs befinden sich vor allem angelsächsische und skandinavische Länder. Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit den wenigsten Arbeitszeitverlusten. Mit jahresdurchschnittlich fünf Tagen liegt Deutschland zusammen mit der Schweiz auf Platz 4 des Rankings.

Bei den Angaben ist zu berücksichtigen, dass es von Land zu Land unterschiedliche Erfassungsmethoden gibt. Ein Teil der Unterschiede erklärt sich dadurch, dass im Ausland viele Ausfalltage politisch motiviert sind und sich nicht gegen die Arbeitgeber, sondern gegen die Regierung wenden. In Deutschland sind Arbeitskämpfe nur zur Durchsetzung tariflicher Forderungen erlaubt.

Ansprechpartner

21. Juni 2017

Adam Giza Gewerkschaften unter DruckArrow

Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Paula Hellmich / Hagen Lesch DGB-Organisationsgrad: Nordwesten stärker, Südosten schwächerArrow

Ende 2015 zählten die acht im DGB zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften zusammen über 6 Millionen Mitglieder. Die Hälfte davon verteilt sich auf die drei großen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Am stärksten sind die DGB-Gewerkschaften jedoch im Saarland und in Bremen, am schwächsten in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. mehr

Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Adam Giza Tarifbindung: Jeder Zweite bekommt TarifentgeltArrow

Zur Schätzung des Anteils tarifgebundener Arbeitnehmer in Deutschland wurde bisher auf das IAB-Betriebspanel und die Verdienststrukturerhebung zurückgegriffen. Mit dem Sozio-oekonomischen Panel steht nun eine dritte Datenbasis zur Verfügung. Danach wurde 2015 knapp jeder zweite Arbeitnehmer nach einem Tarifvertrag bezahlt. mehr