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Überdurchschnittlich betroffen waren auch Spanien mit 147, Dänemark mit 123, Frankreich mit 101 und Italien mit 92 Ausfalltagen pro Jahr. Im Mittelfeld des Vergleichs befinden sich vor allem angelsächsische und skandinavische Länder. Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit den wenigsten Arbeitszeitverlusten. Mit jahresdurchschnittlich fünf Tagen liegt Deutschland zusammen mit der Schweiz auf Platz 4 des Rankings.

Bei den Angaben ist zu berücksichtigen, dass es von Land zu Land unterschiedliche Erfassungsmethoden gibt. Ein Teil der Unterschiede erklärt sich dadurch, dass im Ausland viele Ausfalltage politisch motiviert sind und sich nicht gegen die Arbeitgeber, sondern gegen die Regierung wenden. In Deutschland sind Arbeitskämpfe nur zur Durchsetzung tariflicher Forderungen erlaubt.

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24. März 2017

Interview „Der Braindrain ist das größte Problem“Arrow

Am Sonntag wählt Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, ein neues Parlament. Galina Kolev, IW-Expertin im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur, wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geboren. Mit dem iwd sprach Sie über die Probleme und Chancen ihres Heimatlands. mehr auf iwd.de

Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

Tarifverhandlungen Berliner Flughäfen Vermitteln reicht nichtArrow

Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

Verhandlungsmanagement Mehr Professionalität – weniger EskalationArrow

In einem Tarifkonflikt können durch gutes Verhandeln effiziente Lösungen gefunden werden, die das Arbeitskampfrisiko verringern. Dies verlangt aber eine Professionalisierung des Verhandlungsmanagements. mehr