Wohnungsleerstand Image

Die aktuell deutlich steigenden Immobilienpreise und Mieten in den Ballungszentren und Universitätsstädten Deutschlands verdecken die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Regionen lebt, in denen die Preise und Mieten entweder konstant bleiben oder sogar stark rückläufig sind: Wegfallende Nachfrage, leerstehende Häuser und steigende Infrastrukturkosten lösen in Teilen Ostdeutschlands, des Saarlands oder auch in Regionen Nord- und Süddeutschlands Negativspiralen aus. Diese belasten nicht nur die dortigen Immobilienmärkte, sondern stellen auch die Finanzierbarkeit der betroffenen Kommunen insgesamt infrage. Die vorliegende IW-Position analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Nachfrage nach Wohnflächen auf Landes- und kommunaler Ebene. Darauf aufbauend wird der Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und Leerstand diskutiert. Darüber hinaus werden verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt, mit denen sich die notwendigen Anpassungen an eine rückläufige und alternde Bevölkerung bewältigen lassen. Anhand von zehn Thesen wird erläutert, wie das Leerstandsproblem gemindert werden kann und wie es gelingen kann, die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden zu stärken.

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Veranstaltung
Veranstaltung, 22. Juni 2017

Symposium Zeit für mehr Wohneigentum?!?Arrow

Angesichts niedriger Zinsen und eines vermehrten privaten Vorsorgebedarfs hat das Wohneigentum an Attraktivität gewonnen. Gleichzeitig gibt es aber Sorgen über eine Überhitzung des Wohnungsmarktes. mehr

Evaluation der Mietpreisbremse
IW policy paper, 25. April 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer Evaluation der MietpreisbremseArrow

Getrieben durch den starken Zuzug aus dem In- und Ausland erleben die Wohnungsmärkte der deutschen Metropolregionen in den letzten Jahren einen deutlichen Nachfrageschub. Durch die gleichzeitig nur moderat ausgeweitete Bautätigkeit fällt es Mietern zunehmend schwerer bezahlbaren Wohnraum zu finden. mehr

Immobilienpreise
IW-Pressemitteilung, 25. April 2017

Immobilienpreise Mietpreisbremse funktioniert kaumArrow

Weil die Preise für Wohnimmobilien in vielen Großstädten stark gestiegen waren, hat die Bundesregierung vor zwei Jahren die Mietpreisbremse eingeführt. Doch das Instrument bleibt weitestgehend wirkungslos, wie Untersuchungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Beispiel Berlin zeigen. mehr