Die Neuordnung der Finanzmärkte Image

Am 15. September 2008 meldete die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an – und verschärfte damit die größte Weltwirtschaftskrise seit der Großen Depression in den 1930er Jahren. Zunächst rechneten die Finanzmarktteilnehmer aufgrund der Größe der Bank mit der Rettung von Lehman Brothers durch den Staat. Doch die US-Regierung verweigerte jegliche Hilfe. Dies stürzte die Finanzmärkte in eine Vertrauenskrise, die beinahe zu einem Zusammenbruch des weltweiten Bankensystems führte. Nur durch staatliche Rettungsprogramme konnte ein solcher Crash verhindert werden. Im November 2008 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Wirtschaftsmächte die Neuordnung des Finanzsystems. Beispielsweise wurden die Banken seitdem durch höhere Anforderungen an ihr Eigenkapital robuster gemacht. Allerdings sind einige Regulierungen nicht oder nur unzureichend in den einzelnen Staaten umgesetzt worden. Diese IW-Analyse bewertet die Regulierungsbemühungen der vergangenen fünf Jahre.

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Veranstaltung, 23. November 2017

20. Finanzmarkt Round-Table Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik – Erlösung oder neuer Schock?Arrow

Während die einen ein schnelles Ende des Niedrigzinses herbeisehnen, befürchten andere einen neuen Schock mit Rückwirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden ein zum 20. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

Markus Demary in LSE Business Review
Gastbeitrag, 20. September 2017

Markus Demary in LSE Business Review The US should not roll back financial regulation Arrow

The Dodd-Frank Act is not perfect, but it's a framework that can mitigate systemic risks, writes Markus Demary, senior economist in the research unit financial and real estate markets at the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln). mehr

EZB: Geldpolitik braucht klare Grenzen
IW-Nachricht, 15. August 2017

Markus Demary EZB: Geldpolitik braucht klare GrenzenArrow

Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht heute Zweifel an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geäußert und den Europäischen Gerichtshof erneut um Prüfung gebeten. Diesmal geht es um das Public Sector Purchase Program (PSPP), in dessen Rahmen die EZB bereits Anleihen im Wert von 1,6 Billionen Euro erworben hat. Die Grenzen der Wertpapierkäufe müssen dringend konkretisiert werden. mehr